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Büromarkt Duisburg auf Rekordkurs

Die aktuelle Büromarktanalyse der Cubion Immobilien AG ergibt für Duisburg eine Rekordmeldung: Es wurden 81.000 m² vermietet und zusätzlich rund 5.500 m² von Eigennutzern belegt. Damit übernimmt Duisburg erstmals die Spitzenposition bei der Vermietungsleistung im Ruhrgebiet vor Essen.

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Die meisten Flächen wurden mit rund 39% am Innenhafen (Vorjahr ca. 23%) vermietet. Hier wurde auch der größte Mietvertrag des Jahres über ca. 19.000 m² durch Hitachi Power Europe registriert.

Die Anzahl der relevanten analysierten Mietverträge hat sich abermals deutlich von 105 auf jetzt 134 Stück erhöht. In 2006 war dabei eine Vermehrung der Anfragen in einer Größenordnung zwischen 500 und 1.500 m² spürbar, während in der Vergangenheit eher kleinere Flächen gefragt waren.

Die Unternehmen aus „Gewerbe, Handel und Verkehr“ waren wie im Vorjahr wieder die nachfragestärkste Branche in Duisburg, konnten Ihren relativen Anteil dabei jedoch drastisch von 18% auf 49% ausweiten. Die „Öffentliche Hand“ behauptete ihren 17%igen Anteil aus dem Vorjahr. Alle übrigen Branchen mussten mehr oder minder Federn lassen, wobei die „EDV, IT + Telekommunikation“ hervorzuheben ist, die nach 10% im Vorjahr mit nur noch 3% in 2006 fast in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Die Mieten zeigten sich im Gesamtbild stabil, in den Nuancen jedoch uneinheitlich. Während die Spitzenmiete von 12,20 auf 11,80 EUR/m²/mtl. etwas nachgab, konnte die Durchschnittsmiete von 7,50 auf 7,80 EUR/m²/mtl. leicht zulegen.

Die Neubaufertigstellungen erreichten mit nur rund 8.600 m² ein so niedriges Niveau, wie man es am an sich sehr aufstrebenden Bürostandort Duisburg seit über 10 Jahren nicht mehr registriert hat. Für 2007 jedoch wird bereits wieder mit einem deutlich höheren Volumen von bis zu 40.000 m² gerechnet.

Die Leerstandsquote sank entsprechend des bundesweiten Trends nach einigen Jahren des moderaten Anstiegs. Sie liegt jetzt nach 3,5 % im Vorjahr wieder bei nur 2,9 % und gehört damit zu den niedrigsten im Bundesgebiet.

Die Qualität des Leerstandes sinkt, da vornehmlich die modernen, qualitativ hochwertigen Flächen gemietet werden. Auf den Innenhafen entfallen nach 24% im Vorjahr jetzt nur noch 18% des Leerstandes, was ebenfalls Ausdruck dieses Trends ist. Verschiedene Größenordnungen sind am Innenhafen bereits nicht mehr lieferbar.