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Büromarkt Düsseldorf: Starkes Umsatzwachstum

Der Aufschwung am Düsseldorfer Büromarkt hat sich im 1. Quartal 2007 weiter fortgesetzt. In den Monaten Januar bis März wurden im Düsseldorfer Marktgebiet (inkl. Ratingen und Neuss) 81.600 m² Bürofläche umgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Stadtgebiet Düsseldorf summiert sich der Büroflächenumsatz im Berichtsquartal auf 74.800 m².

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Zu diesem guten Jahresauftakt hat maßgeblich der Großabschluss von E-Plus mit ca. 30.000 m² Bürofläche beigetragen. Der Mobilfunkanbieter entschied sich gegen einen Umzug nach Berlin und wird seine Deutschlandzentrale vom E-Plus-Platz in das projektierte „Quartier N“ am Flughafen verlegen. Die ADT Security Deutschland GmbH wird mit ihrem Firmensitz von Essen nach Ratingen ziehen und unterzeichnete einen Vertrag über rund 4.800 m² im „Büropark Tricom“. Die Metro Group erweiterte ihre Fläche im „Global Gate“ in der Grafenberger Allee um ca. 4.300 m².

Umsatzstärkste Bürolage im 1. Quartal war der Flughafen mit knapp 32.000 m² vermieteter Fläche und einem Anteil von 40 Prozent am Gesamtumsatz des Düsseldorfer Marktgebiets. Gefragt waren auch Flächen in der erweiterten City (insgesamt 14.400 m², 18% Anteil) und im Bereich um die Grafenberger Allee (8.200 m², 10% Anteil).

Hinsichtlich der Branchenstruktur der Nachfrager dominierten in den ersten drei Monaten des Jahres die Informations- und Kommunikationstechnologien mit einem Anteil von knapp der Hälfte am gesamten Düsseldorfer Büroflächenumsatz (49% Anteil bzw. 40.300 m²). Beratungsgesellschaften (Rechtsanwälte, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer) erzielten einen Anteil von 12 Prozent. Die Gruppen „Banken/- Versicherungen/Finanzdienstleistungen“ sowie „Handel“ folgten an dritter Position mit Anteilen von jeweils 10 Prozent.

Leerstand noch auf gleichem Niveau
Gegenwärtig stehen im Düsseldorfer Büromarktgebiet
ca. 835.000 m² Bürofläche zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Davon entfallen ca. 60.000 m² auf Untervermietungsflächen. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 10,3 Prozent.

Spitzenmiete höher als vor einem Jahr
Die nominale Spitzenmiete für Top-Objekte im Bankenviertel zwischen Königsallee und Kasernenstraße steht aktuell bei 21,50 Euro/m²/ Monat. Im Vergleich zum Vorjahresniveau ist sie um 1 Euro gestiegen. Eine weitere Erhöhung der Mietpreise ist aufgrund der signifikant geringer gewordenen Incentives in sehr guten Lagen abzusehen. In guten Lagen haben die Mietpreise ebenfalls leicht angezogen und erreichen derzeit bis zu 16 Euro/m²/Monat. In durchschnittlichen Lagen werden bis zu 12 Euro/m²/Monat gezahlt.

Gute Perspektiven
Auch für die kommenden Monate zeichnet sich angesichts mehrerer bevorstehender Großflächenvermietungen und der Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs eine gute Umsatzentwicklung ab. Die Nachfrage nach Objekten mit guter Ausstattung in Toplagen bleibt hoch. Daher ist ein weiterer Mietpreisanstieg im oberen und mittleren Marktsegment zu erwarten. Aufgrund der abnehmenden Verfügbarkeit von Flächen in Premiumobjekten werden vermehrt Projektierungen angemietet werden. Objekte in B-Lage oder mit unterdurchschnittlicher Ausstattung (keine Kühlung, uneffiziente Grundrisse, etc.) können ohne attraktive Incentives oder umfassende Modernisierungen nur schwer am Markt platziert werden. Die durchschnittlichen Vorvermietungsquoten der projektierten Bürogebäude befinden sich auf einem erfreulich hohen Niveau.