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Büromarkt Düsseldorf: Rekordumsatz im 3. Quartal

Zahlreiche Großabschlüsse haben dem Düsseldorfer Büromarkt im dritten Quartal 2007 einen neuen Umsatzrekord beschert. Mit 136.000 m² neu vermieteter Bürofläche ist es eines der umsatzstärksten Quartale, die je in der Landeshauptstadt erzielt worden sind.

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Insgesamt sind im Düsseldorfer Marktgebiet (inkl. Ratingen und Neuss) in den Monaten Januar bis September 2007 rund 309.000 m² Bürofläche umgesetzt worden. Das entspricht einem Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit werden bereits in den ersten neun Monaten des Jahres die Volumina der fünf vorangegangenen Jahre übertroffen. Im Düsseldorfer stadtgebiet beläuft sich der Flächenumsatz auf ca. 280.000 m².

Viele großflächige Anmietungen Die größte Anmietung im dritten Quartal erfolgte durch den internationalen Energiekonzern E.ON, der die gesamten 22.000 m² im capricorn Haus im Medienhafen belegen wird. Das Ministerium für Planen, Bauen und Verkehr NRW unterzeichnete einen Vertrag über ca. 17.000 m² in der erweiterten City. Weitere große Abschlüsse erfolgten durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (ca. 8.300 m² im Düsseldorfer Süden) und die internationale Rechtsanwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek (ca. 6.800 m² im Projekt Four Elements im Kennedydamm-Gebiet).

Aber nicht nur große, sondern auch kleine und mittlere Flächen erfreuen sich einer regen Nachfrage. Bei Flächengrößen unter 1.000 m² hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent erhöht.

Umsatzstärkste Bürolage bleibt die „erweiterte City“ mit 83.500 m² und einem Anteil von 27 Prozent am Gesamtumsatz des Düsseldorfer Marktgebiets. Das gute Ergebnis des Teilmarkts Flughafen (50.600 m²) resultiert aus großen Projektanmietungen. Stärker gefragt als im Vorjahreszeitraum ist auch das Hafen-Gebiet (37.600 m²).

Breites Branchenspektrum Die Branchenverteilung der Umsätze spiegelt die breite Diversifikation der Düsseldorfer Wirtschaft wider. Hohe Umsatzanteile erzielen in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 die „Informations- und Kommunikationstechnologien“ mit 60.000 m² angemieteter Bürofläche und einem Marktanteil von 19 Prozent. Es folgen – mit einigem Abstand – „Behörden" (35.800 m²) und „Beratungsunternehmen“ (33.200 m²). Auf die sehr heterogen zusammengesetzten „sonstigen Dienstleister“entfallen 69.700 m².

Leerstandsrate wieder einstellig Erstmals seit fünf Jahren hat die Leerstandsrate wieder einen einstelligen Wert erreicht und liegt
zum Ende des dritten Quartals im Düsseldorfer Stadtgebiet bei 9,7 Prozent (Marktgebiet 9,5%). Gegenwärtig stehen im Stadtgebiet ca. 680.000 m² Bürofläche leer. Im 12- Monatsvergleich hat sich die Angebotsreserve um rund 100.000 m² verringert.

Weniger Incentives Die Spitzenmiete steht bei 22,00 Euro/m². In guten Lagen haben die Mietpreise angezogen und bewegen sich in der Spanne zwischen 12,00 und 18,00 Euro/m². In durchschnittlichen Lagen werden zwischen 8,00 und 12,00 Euro/m² gezahlt.

Moderne Flächen in guten und zentralen Lagen werden zunehmend Mangelware. Dies führt dazu, dass Incentives deutlich reduziert werden und die Effektivmieten sich den Nominalmieten annähern. Dennoch werden in peripheren Lagen und älteren Bestandsgebäuden Vermietungen weiterhin nur durch die Gewährung von Incentives erfolgen.

Der Düsseldorfer Büromarkt steuert auf ein sehr gutes Jahresergebnis zu. Wir gehen davon aus, dass im Stadtgebiet für das Gesamtjahr 2007 ein Umsatz von 350.000 m² erreicht wird. Die im Bau befindlichen Projekte sind weitgehend vorvermietet, so dass sich Bedarf nach weiteren Projektentwicklungen ergibt.