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Büromarkt Dresden: Flächenumsatz im Jahresvergleich verdoppelt

Die positive Entwicklung am Dresdner Büromarkt hat sich im 2. Quartal fortgesetzt. In der ersten Jahreshälfte 2007 wurden in der sächsischen Landeshauptstadt ca. 39.700 m² Bürofläche vermietet. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2006 hat sich der Vermietungsumsatz mehr als verdoppelt (+105%). Damit werden nach sechs Monaten bereits 84 Prozent des gesamten Vorjahresvolumens erreicht.

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Großflächige Mietvertragsabschlüsse erfolgten im 2. Quartal durch die Techniker Krankenkasse (ca. 4.500 m² in der Bergstraße), die Stadt Dresden (ca. 2.100 m² am Ferdinandplatz) und die Barmer Ersatzkasse (1.200 m² am Zellescher Weg).

Kleine Innenstadtflächen werden knapp
Besonders gefragt sind kleine Flächen mit weniger als 300 m² in zentraler Lage. In diesem Segment müssen inzwischen häufig Kompromisse hinsichtlich Lage und Flächenzuschnitt eingegangen werden. Ebenfalls gesucht werden Großflächen über 1.500 m² mit modernem Bürostandard. Im mittleren Flächensegment besteht dagegen noch reichlich Angebot. Nachfragestärkste Branchen sind die Finanzdienstleister, Rechtsanwälte und IT-Unternehmen.

Leerstand weiter gesunken
Der Leerstand ist im Berichtsquartal weiter zurückgegangen auf rund 338.500 m² Bürofläche. Bei einem Gesamtbestand von ca. 2,45 Mio. m² Bürofläche entspricht dies einer Leerstandsquote von 13,9 Prozent. Vor zwölf Monaten waren es noch 15,6 Prozent.

Leichter Mietanstieg in guten Lagen
Die Spitzenmiete im Bereich Altmarkt/Prager Straße bleibt konstant bei 10,00 Euro/m². Engpässe bei moderner Flächen in 1A-Lage führen zu einem Ausweichen der Nachfrager in angrenzende Gebiete. In guten Lagen haben die Mietpreise daher leicht angezogen und liegen derzeit zwischen 5,50 und 7,00 Euro/m². In mittleren Lagen werden zwischen 4,00 und 5,00 Euro/m² gezahlt.

Gute Rahmenbedingungen
Aktuell sind mehrere Gesuche für größere Flächen am Markt - ein Zeichen dafür, dass auch in den nächsten Quartalen gute Umsatzergebnisse erzielt werden können. Aufgrund der guten Nachfrage halten wir in den kommenden Monaten einen Anstieg der Spitzenmiete für möglich. In gefragten Lagen macht sich eine geringere Bereitschaft der Vermieter zu großzügigen Incentives bemerkbar. Die Rahmenbedingungen für den Markt sind günstig. Dresden verzeichnet seit mehreren Jahren wieder eine positive Bevölkerungsentwicklung und seit 2006 wieder wachsende Beschäftigtenzahlen.