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Büromarkt Berlin: Zweithöchster Flächenumsatz in der Geschichte

Mit einem Gesamtflächenumsatz von ca. 706.200 m² beendet die Hauptstadt das Jahr 2007 mit dem zweithöchsten Flächenumsatz in ihrer Geschichte.

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Das ist das wichtigste Ergebnis des Büromarktberichtes für Berlin des Immobilienberatungsunternehmens Savills für das Jahr 2007. Die in dem Bericht enthaltenen Zahlen basieren auf den von Savills insgesamt 1.266 erfassten Verträgen für das gesamte Stadtgebiet.

Die Auswertung dieses Zahlenwerkes, ergibt einen leichten Rückgang von 9,0% gegenüber dem bisher höchsten Flächenumsatz Berlins, der im letzten Jahr erzielt wurde (ca. 776.000 m²). Bei der reinen Vermietungsleistung (Flächenumsatz ohne Eigennutzer) wurden insgesamt ca. 582.400 m² vermietet, was gegenüber 2006 einen Rückgang um lediglich 2,4 Prozent beträgt.

In den vergangenen zwölf Monaten erreichten Eigennutzer einen Flächenumsatz von ca. 123.800 m², was einem Anteil am Gesamtflächenumsatz von ca. 17,5 Prozent entspricht. Die Netto-Absorption durch Neuansiedlungen, Erweiterungen und Expansionen betrug 240.100 m². Dies entspricht einem Anteil von ca. 34,0 Prozent und bedeutet eine Steigerung um 9,7 Prozent gegenüber des letzten Jahres.

Auch der Trend für die Steigerung der Mietpreise in der Stadt bleibt erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Mietzins für das gesamte Stadtgebiet um 8,5 Prozent auf 11,06 Euro/m². Die Spitzenmiete liegt aktuell bei 21,73 Euro/m² und erhöht sich um 8,6 Prozentgegenüber 2006. „Im Bundesvergleich sind diese Preise allerdings günstig, so dass gerade für die begehrten Innenstadtlagen die Nachfrage auch 2008 unverändert hoch sein wird“, so Christian Leska (Bild l.), Geschäftsführer bei Savills.

Die höchsten Mieten erzielt der Bezirk Mitte – hier liegt schon die gewichtete durchschnittliche Miete bei 12,19 Euro/m² im Monat, am Potsdamer Platz sogar bei 18,41 Euro/m².

Der Bezirk Mitte erfreut sich weiterhin der größten Beliebtheit – rund 31,8 Prozent (ca. 185.300 m²) der Vermietungsleistung entfallen auf diesen Bezirk. Der Bezirk Charlottenburg im Westteil der Stadt folgt mit ca. 86.400 m² Flächenumsatz und der Bezirk Kreuzberg mit 68.000 m².

„Gefragt sind bei den Mietern insbesondere kleinere Büroflächen – 79,8 Prozent aller Verträge wurden mit Vermietungen von Flächen unter 500 Quadratmeter erzielt“, so Leska.

Durch die hohe Nettoabsorption sank die Leerstandsquote in Berlin um rund 9,9% gegenüber 2006 und liegt aktuell bei 8,0% – das entspricht einem Flächenangebot von ca. 1,46 Mio. m²– und bleibt somit weiterhin stabil.

Der Gesamtbüroflächenbestand in Berlin beträgt derzeit etwa 18,33 Mio. m². Bis Ende 2008 werden insgesamt auf das Jahr betrachtet ca. 176.500 m² Büroflächen neu dazu kommen, wobei ca. 61.900 m² spekulativ sein werden.

„Durch die aktuell hohe Nachfrage erwarten wir für das laufende Jahr 2008 einen Gesamtflächenumsatz für die Hauptstadt von ca. 650.000 m²“, so Leska.