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Büromarkt Berlin: Leerstand weiter rückläufig

Das höchste Quartalsergebnis im laufenden Jahr (Q 3 rund 130.000 m²) hat für ein erfreuliches Umsatzvolumen insgesamt gesorgt: Von Januar bis Ende September wurden Büroflächen in einer Größenordnung von ca. 330.000 m² angemietet, entsprechend einem Plus von knapp 9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch der durchschnittliche Dreivierteljahreswert der vergangenen 10 Jahre ist leicht überschritten (+ 5 %). Der Berliner Bürovermietungsmarkt ist damit zum Herbst auf dem erwartbaren Level. Erwartbar für das letzte Quartal ist eine anhaltende Dynamik ohne die ganz großen Deals wie im vergangenen Jahr, die zum Ausnahmeergebnis von 562.000 m² geführt hatten. Neben 2006 waren es noch zwei weitere Jahre (1997 und 2002), in denen die Marke von einer halben Mio. m² knapp überschritten werden konnte. 2007 wird demgegenüber auf dem Durchschnittsniveau der letzten 10 Jahre liegen (rund 440.000 m²) – kein Grund zum Abheben, aber auch nicht zum Trübsal blasen.

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Die bislang im laufenden Jahre größte Anmietung erfolgte im dritten Quartal mit ca. 30.000 m² durch die Berliner Verkehrsbetriebe im Teilmarkt „Mitte“, Holzmarktstraße 15- 18.

Das Leerstandsvolumen ist in den letzten 12 Monaten kontinuierlich zurückgegangen, ein Trend, der sich aufgrund der geringen spekulativen Bautätigkeit auch fortsetzen wird. Die Leerstandsquote, im 3. Quartal bei 9,5 %, wird sich bis Ende Dezember auf die 9 % zubewegen.

Die Spitzenmiete in der 1A-Lage Potsdamer/Leipziger Platz ist im dritten Quartal stabil bei 20,50 Euro/m²/Monat geblieben. Bis Jahresende könnte sie erstmals seit 2004 wieder ansteigen auf dann 21,00 Euro/m²/Monat.