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Büroimmobilien in Deutschland: Wertzuwächse trotz Preiskorrektur

Im ersten Quartal 2008 allerdings kam es aufgrund der nur onstanten Mietpreisentwicklung bei weiter steigenden Renditen zu einer deutlichen Reduzierung der Immobilienwerte im Index um 4,1% gegenüber dem Vorquartal.

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"In der historischen Betrachtung war die Wertentwicklung von Büroimmobilien in der Phase zwischen 2005 und 2007 erstmalig renditegetrieben. Dank der stark steigenden Preise kam es zu deutlichen Anstiegen im Capital Value Index (+30% zwischen Tiefststand Q2 2005 und Höchststand Q2 2007). Dennoch wurden aufgrund der verhaltenen Mietpreisentwicklung im gleichen Zeitraum die letzten Index Höchststände von 1992 und 2001 nicht erreicht. Seit Mitte 2007 sind die Spitzenrenditen in den "Big 6" (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart) kontinuierlich gestiegen, und zwar um durchschnittlich 35 Basispunkte. Ende Q1 2008 befanden sie sich auf dem höchsten Stand seit eineinhalb Jahren. Zu Beginn des Renditeanstiegs konnten die Preisrückgänge durch wachsende Mietpreise (+3,1%) fast kompensiert werden und der Capital Value Index entwickelte sich stabil (Q2 2007: 77,3 Punkte, Q4 2007: 77,1 Punkte). Im ersten Quartal 2008 allerdings kam es aufgrund der nur konstanten Mietpreisentwicklung bei weiter steigenden Renditen zu einer deutlichen Reduzierung der Immobilienwerte im Index um 4,1% gegenüber dem Vorquartal. Bis Ende des Jahres 2008 werden die Renditen durchschnittlich um weitere ca. 10 Basispunkte steigen, allerdings wird das erwartete Mietpreiswachstum in Höhe von knapp 4% dafür sorgen, dass die Wertentwicklung positiv ist: Der Capital Value Index wird voraussichtlich um knapp 2% zulegen", so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.