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Bürogebäude – Arbeiten an der Marke

Marken schaffen Vertrauen, stehen für Ideen und sind die Leuchttürme innerhalb der unübersichtlichen Warenwelt. Geht es nach den Immobilien-Experten von Brockhoff & Partner, so Frau Prof. Dr. Petra Brockhoff (Bild l.), müssen auch Büroimmobilien zur Marke werden.

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„Nur dann, wenn Sie in ein Taxi steigen und bloß den Namen eines Bürogebäudes nennen müssen und nicht die Adresse, ist es gelungen, ein Gebäude als Marke zu etablieren.“ Prof. Dr. Petra Brockhoff, Honorarprofessorin für Immobilien-Management an der Universität Duisburg/Essen und Leiterin von Brockhoff Objekt, einer Schwestergesellschaft des Essener Immobilien Beratungsunternehmens Brockhoff & Partner, ist sich sicher, dass die Zeit der uniformen Bürogebäude zu Ende geht. „Unternehmen suchen heute nach einem Sitz, der nicht nur technisch auf höchstem Stand ist, sondern mit dem sie sich auch identifizieren können.“

Großen Unternehmen gelang das schon immer, indem sie sich repräsentative Firmensitze gebaut haben. Kleinere und mittlere Unternehmen legen heute zunehmend Wert darauf, sich in einen solchen repräsentativen Firmensitz einzumieten.

Nicht jedes Gebäude hätte indes die Chance zu einer Marke zu werden. Eine individuelle Architektur, eine gute Lage und vielleicht noch eine interessante Geschichte seien die Grundlage, um eine Immobilie zur Marke zu entwickeln. Ein Beispiel, wo dies gelungen sei, so Prof. Dr. Petra Brockhoff, sei das „Rü-Karrée“ in Essen-Rüttenscheid: Die ehemalige Veba-Oil Hauptverwaltung in Essen sei aufwendig modernisiert worden, ohne dem Gebäude seinen Charakter zu nehmen und werde nun schon seit Jahren unter dem Label „Rü-Karrée“ beworben: Das neu entwickelte Logo findet sich nicht nur auf sämtlichen Vermietungsbroschüren, dem eigenen objektbezogenen Internetauftritt, den Fahnen vor dem Gebäude, dem Beschilderungssystem, im Eingangsbereich sowie den Aufzügen, sondern auch in den Fußmatten und sogar den Nebenkosten-Abrechnungen und den objektbezogenen Schreiben der externen Verwaltungsgesellschaft wieder.

Innerhalb kürzester Zeit gelang es Brockhoff & Partner die 13.000 Quadratmeter voll zu vermieten. Heute ist das „Rü-Karrée“ in Essen ein Begriff – und die Mieter weisen in ihrer eigenen Werbung und in ihren Briefköpfen stolz auf den Firmensitz hin. Zu den Mietern gehören namhafte Unternehmen wie Starbucks Deutschland, die im „Rü-Karrée“ ihre Deutschland-Zentrale unterhalten, Deloitte/Innova AG und Stinnes. Mittlerweile gibt es sogar eine Warteliste – im „Rü-Karrée“ ist weniger Platz als es Interessenten gibt.

Brockhoff & Partner hat seinen Firmensitz übrigens auch in einer Immobilie, die zur Marke geworden ist: Die „Villa Bredeney“ auf den Ruhrhöhen oberhalb des Baldeneysees war eine der ersten Immobilien, bei der der Marktführer in der Bürovermietung im Ruhrgebiet darauf setzte, aus einem Gebäude eine Marke zu machen.