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Büroflächenumsatz in Leipzig – Sinken ist kein Zeichen für Untergang

Mit 81.000 m² Flächenumsatz bleibt der Leipziger Büroflächenmarkt um gut 26 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Das allerdings ist für die Analysten im Office Market Report 2011 von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) kein Grund, den Markt negativ einzuschätzen. Der Leerstand habe sich verringert, die Spitzenmieten hätten leicht angezogen, heißt es im Report, der voraussichtlich Mitte Februar 2011 veröffentlicht wird.

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Das hervorragende Resultat von 2009 wurde maßgeblich durch einen Großabschluss der Stadt Leipzig mit 42.000 m² geprägt, heißt es in der Analyse. Dagegen sei im Jahr 2010 kein Vertrag über 10.000 m² abgeschlossen worden. Vor diesem Hintergrund sei die Nachfragesituation 2010 durchaus positiv zu werten. Insbesondere das kleinteilige Segment wurde wieder stark nachgefragt und trägt einen Großteil zum Flächenumsatz bei. Der weitere Abbau des Leerstandsvolumens und ein leichtes Anziehen der Spitzenmiete unterstreiche die erfreuliche Entwicklung des Leipziger Büromarkts.

Die Cityrandlage Graphisches Viertel/Prager Straße lag im vergangenen Jahr wieder deutlich vor den anderen Büromarktzonen (Umsatzanteil: gut 31 %). Rang zwei belegt die City (19 %), wo mit einem Minus von sechs Prozent etwas weniger als im Vorjahr umgesetzt wurde. Dieser Trend ist jedoch nicht auf eine geringere Nachfrage in der City zurückzuführen, die immer noch zu der beliebtesten Büromarktzone zählt, sondern auf eine zunehmende Verknappung an großen und gut ausgestatteten Flächen.

Nachdem die Branchenverteilung im vergangenen Jahr durch den Großabschluss der Stadt von der öffentlichen Verwaltung dominiert wurde, setzten sich 2010 die Informations- und Kommunikationstechnologien an die Spitze (Anteil: gut 27 %). Sie liegen nur knapp vor den sonstigen Dienstleistungen (26,5 %), die häufig für einen Großteil der Büroflächennachfrage verantwortlich sind, und zu denen beispielsweise Immobiliendienstleistungen, private Bildungseinrichtungen oder Zeitarbeitsvermittlungen zählen. Damit wird mehr als die Hälfte der Flächen von diesen beiden Branchen umgesetzt. Neu an dritter Position sind die Verwaltungen von Industrieunternehmen.