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Büroflächenumsatz auf Vorjahresniveau

An den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten wurden von Januar bis September fast genauso viele Flächen umgesetzt wie im Vorjahr. In Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München lag der Flächenumsatz zum Ende des dritten Quartals 2006 bei insgesamt rund 1,93 Millionen Quadratmetern (2005 waren es 1,94 Mio. m²).

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„Die gute Nachfrage des ersten Halbjahres hat sich damit fortgesetzt“, betont Peter Rösler (Bild l.), Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland. Besonders starke Zuwächse gab es in Düsseldorf mit einem Plus von fast 22 Prozent (Flächenumsatz von Januar bis September 2006: 208.000 m²), Essen mit einer Steigerung um knapp 53 Prozent (58.000 m²) und Leipzig mit einer Erhöhung von über 15 Prozent (75.000 m²). Fast 10 Prozent legte Köln zu (156.000 m²). Der mit Abstand höchste Flächenumsatz wurde in München registriert (478.000 m²); die bayerische Landeshauptstadt konnte damit den bereits sehr guten Vorjahreswert noch einmal um knapp 6 Prozent übertreffen. Leichte Rückgänge gegenüber 2005 verzeichneten Hamburg mit einem Minus von fast 4 Prozent (306.000 m² Flächenumsatz) und Frankfurt mit einem Rückgang um gut 2 Prozent (387.000 m²). Lediglich der Berliner Büromarkt musste aufgrund der stark rückläufigen Nachfrage der öffentlichen Hand erwartungsgemäß deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen: Mit 262.000 m² liegt das Ergebnis um rund 26 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Das verfügbare Büroflächenangebot ging im dritten Quartal leicht um etwa 1 Prozent auf aktuell 9,47 Millionen Quadratmeter zurück. Dies liegt an einer Abnahme der verfügbaren Flächen im Bau (minus 7 %) und an einer Reduzierung des Leerstands (minus knapp 1 %). Mit Ausnahme von Köln, wo das Gesamtangebot an Büroflächen in den vergangenen drei Monaten noch einmal um gut 3 Prozent gestiegen ist, verzeichnen alle anderen Städte leichte Angebotsrückgänge. Die Spitzenmieten blieben im dritten Quartal 2006 entweder stabil (in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Leipzig) oder haben sich leicht erhöht, wie in Essen (plus 4 %), Frankfurt (plus 3 %) und München (plus 2 %).

Der Abbau des Büroflächenangebots wird sich im laufenden Jahr fortsetzen, allerdings nur mit moderater Geschwindigkeit. Erst im kommenden Jahr ist ein etwas beschleunigter Angebotsrückgang zu erwarten. Die Mietpreise werden überwiegend stabil bleiben; erste Anstiege bei den Spitzenmieten deuten aber darauf hin, dass 2007 Mietpreisanstiege in breiterem Umfang einsetzen könnten. Auch für das vierte Quartal deuten die vorliegenden Gesuche und in Verhandlung befindlichen Verträge auf eine lebhafte Nachfrage hin. „Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass der Flächenumsatz des Gesamtjahres in einer vergleichbaren Größenordnung liegen wird wie 2005“, so Rösler.