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Büroflächenmarkt Mainz

Ernüchterung ist angesagt. 2006 beginnt mit dem schlechtesten Quartals- ergebnis seit 1998 überhaupt – damit ist auch der 10-Jahresdurchschnitt aller ersten Quartale um 56 % unterschritten. Obwohl die Anzahl der Miet- verträge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nahezu gleich war, machte sich der Rückgang von Anmietungen >500 m² (-67%) und das Fehlen von Anmietungen jenseits der 1.000 m² bemerkbar. 80 % aller Ab- schlüsse lagen unter 250 m² - eine deutliche Zunahme dieser Kategorie, aber ohne Aktivität in den anderen Flächengrößen kein Garant für ein ansprechendes Umsatzvolumen.

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Insgesamt sechs Branchen traten als Mieter auf, die stärkste kam dabei auf einen Anteil am Volumen von 44 % (Vereine/Verbände). Die traditionell starken unternehmensbezogenen Dienstleister und die öffentliche Verwal- tung zeigten sich im ersten Quartal anmietungsresistent. Auch beim Neuan- fragevolumen ist im Einjahresvergleich ein Minus von 26 % zu notieren. Mit knapp 11.000 m² hat es aber zumindest das Niveau der letzten drei Monate in 2005 gehalten. Auf Basis dieser Zahlen und einer derzeit nicht abzuseh- enden Dynamisierung wird 2006 sicherlich als eines der schwächsten Umsatzjahre auf dem Bürovermietungsmarkt der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt eingehen. Bis zu 15.000 m² ist alles möglich. Vor allem wegen der auch in 2006 anhaltend niedrigen Fertigstellungsvolumina dürfte die seit Herbst 2005 unter 8 % liegende Leerstandsquote allerdings stabil bleiben. Für die Spitzenmiete gibt es vor dem Hintergrund von 82.000 m² leer stehender Flächen mit gutem Ausstattungsstandard (A- und B-Kate- gorie) keinen Anlass, sich wieder nach oben zu bewegen. Die Durch- schnittsmiete wird sogar eher von derzeit EUR 8,73 weiter leicht zurückgehen.

Quelle: Jones Lang LaSalle Wiesbaden