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Büroflächenmarkt Hamburg im ersten Quartal 2006

Das hat es nicht einmal in den Boomjahren 1999 und 2000 gegeben: Über 175 Mietverträge in einem Quartal sprechen von einer verstärkt anmietungswilligen Klientel. Die Dynamik speist sich dabei in den ersten drei Monaten aus Abschlüssen bis zu 1.000 m² (86 % aller Verträge lagen in dieser Flächenkategorie). Was als Potential in der Nachfragepipeline vorhanden ist, zu Beginn des neuen Jahres aber noch nicht realisiert wurde, sind im Gegensatz zu den beiden Vorjahren die Abschlüsse jenseits der 5.000 m². Umso mehr ist das erzielte Umsatzvolumen trotz des Rückgangs um 11 % im Ein- bzw. 4 % im Zweijahresvergleich ein beachtlicher Wert, gegenüber dem Durchschnittswert im Zeitraum 1996-2005 zeigt sich sogar ein leicht erhöhtes (+ 7 %) Volumen.

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Deutschlandweit ist Hamburgs Flächenumsatz immerhin der zweithöchste hinter München. ¼ der Abschlüsse geht auf das Konto der unternehmens- bezogenen Dienstleister, traditionell stark darüber hinaus die Branchen Medien/Verlagswesen, Transport/Verkehr sowie Handel und IT. Zusammen kommen diese fünf Branchen auf 46 % des Umatzvolumens. Die inner- städtischen Standorte und die HafenCity sind die gefragtesten Lagen: dort sind die meisten Mietverträge abgeschlossen worden (insgesamt 45 %). Gerade die Hafencity wird an Beliebtheit weiter zulegen. Tendentiell seit Herbst letzten Jahres steigend ist die Spitzenmiete (+ 5 %). Vereinzelt wurden aber auch im ersten Quartal Mietverträge zu Mietpreisen über dem marktrepräsentativen Wert von EUR 20,50 abgeschlossen. Vor dem Hinter- grund geringer Fertigstellungsvolumina und einer positiven Nettoabsorption tendentiell abnehmend zeigt sich die Leerstandsquote. Bis Ende des Jahres könnte aufgrund der vorhandenen Nachfragen über 5.000 m² bis in den höheren fünfstelligen Bereich – mit um die 470.000 m² das zweit- höchste jemals erzielte Umsatzvolumen notiert werden. Nicht unmöglich sogar ein Wert darüber. Die Leerstandsquote dürfte vor diesem Hintergrund als erste unter den fünf deutschen Immobilienhochburgen unter die 1 Million-Marke fallen bei leicht steigender Spitzenmiete und insgesamt weiter rückläufiger Incentives.

Autor: Jones Lang LaSalle Hamburg
Fotos: http://www.pixelquelle.de