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Büroflächenmarkt Frankfurt a. M. im ersten Quartal 2006

Frankfurts potentielle Mieterklientel wartet ab. Im Vergleich mit den überaus vermietungsaktiven ersten drei Monaten des Vorjahres liegt das Volumen auf einem äußerst bescheidenen Niveau. Sowohl der Einjahresvergleich als auch der Blick auf den Durchschnittswert (ausschließlich 1.Quartale) der letzten 10 Jahre passen sich den unterkühlten ersten Frühlingstagen an: – 50 % sind zu notieren. So wird denn das Umsatzergebnis 2006 vor allem davon abhängen, wie viele der in der Nachfragepipeline vorhandenen Großgesuche innerhalb der kommenden neun Monate tatsächlich realisiert werden. Es ist alles unter und über 400.000 m² möglich.

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Banken/Finanzdienstleister sowie unternehmensbezogene Dienstleister haben im 1. Quartal fast die Hälfte des gesamten Umsatzvolumens abgedeckt – dabei lagen 10 Deals auf oder über der EUR 30-Marke, allesamt in der Bankenlage oder im Westend abgeschlossen. 83 % aller Mietverträge entfielen auf die Größenordnung bis 1.500 m², das Gros mit Mietpreisen zwischen EUR 10,00 und EUR 15,00/m²/Monat. Auch bis Ende des Jahres wird sich an der Mietpreissituation nichts ändern. Die Bodenbildung des Spitzenmietpreises wird dann sieben lange Quartale angehalten haben. Vor allem wegen der stark reduzierten spekulativen Fertigstellungen bewegte sich die Nettoabsorption im positiven Bereich. Die Leerstandsquote ist aber mangels Expansionen – Flächentausch und -Reduktion sind immer noch an der Tagesordnung – auf hohem Niveau geblieben. Die Untermietflächen sind allerdings von ihrem Höchststand im März 2004 (knapp 640.000 m²) kontinuierlich auf mittlerweile rund 393.000 m² zurückgegangen. Dieser Trend wird anhalten. Ende 2006 könnte die Leerstandsquote erstmals wieder unter die 17 % fallen.