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Büroflächenmarkt Berlin im ersten Quartal 2006

Auch wenn es im Einjahresvergleich einen deutlichen Umsatzrückgang (-29 %) sowohl beim Volumen als auch bei der Anzahl der abgeschlossenen Verträge zu konstatieren gilt: von einem schlechten Start ins neue Jahr kann keinesfalls die Rede sein. Denn nur noch in 2001 zeigte sich in den ersten drei Monaten auch eine höhere Aktivität.

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Durch den erwarteten Wegfall der Anmietungen seitens der Bundesagen- turen ist der Anteil der Vermietungen durch den öffentlichen Sektor stark zurückgegangen. Nur noch knapp ein Viertel (rund 10.000 m²) des letztjährigen Volumens war zu registrieren. Die meisten Mietverträge haben zwischen Januar und Ende März die unternehmensbezogenen Dienstleister abgeschlossen. Auch flächenmäßig lagen sie vorn. Die Verdreifachung ihrer angemieteten Flächen (rund 22.000 m²) resultiert vor allem aus zwei größerflächigen Mietverträgen jenseits der 7.000 m². Insgesamt wurden überproportional mehr Abschlüsse für Flächen zwischen 500 und 1.000 m² getätigt. Auch wenn das Umsatzergebnis in 2006 mit prognostizierten 420.000 – 440.000 m² bei weitem nicht an das Vorjahr anknüpfen sollte: im Verlauf der letzten 10 Jahre gab es insgesamt nur drei Jahre mit einem höheren Volumen. Als Indikator für einen wachsenden Aufwärtsdruck auf die Spitzenmiete könnte der Rückgang an leer stehenden qualitativ hochwertigen Flächen gesehen werden: Immerhin rund 85.000 m² war der Rückgang bei leer stehenden A-Flächen innerhalb der letzten 12 Monate, seit Ende Dezember lag er bei 34.000 m². Setzt sich diese Entwicklung fort, wird es nicht nur bei weiter reduzierten Incentives bleiben. Die weiter rückläufigen Fertigstellungen tun ihr übriges – mit Wirkung auch auf die Leerstandsquote, die im Verlauf der kommenden neun Monate leicht auf um die 10 % sinken könnte.

Autor: Jones Lang LaSalle Deutschland
Fotos: © Land Berlin/Thie; http://www.photocase.de