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Bündnis für den Wohnstandort Münster aktualisiert

2006 wurde in Münster das bundesweit erste „Bündnis für Wohnen“ unterzeichnet. Die im Arbeitskreis „Wohnen in Münster“ organisierten Wohnungsmarktakteure legten damit ein klares Bekenntnis zum Wohnstandort Münster ab. Nach zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit gilt es, die Inhalte den aktuellen wohnungspolitischen Zielen, der veränderten Situation am Wohnungsmarkt und den Schwerpunkten der Wohnstandortentwicklung einer wachsenden Stadt anzupassen: In ihrer 25. Sitzung unterzeichneten die Mitglieder des Arbeitskreises das aktualisierte Bündnis.

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Die zentralen Ziele sind dabei: Den Wohnstandort Münster stärken, die Qualität der Quartiere sichern und das Engagement für die Entwicklung und Umsetzung einer Bauland- und Neubaupolitik, die nachfragegerecht und zukunftssicher ist. Auch bei der Schaffung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum sowie beim Aufbau eines nachhaltigen Quartiersmanagements ist das Bündnis aktiv. Die Bevölkerung soll dabei für die planerischen und wohnungspolitischen Herausforderungen einer wachsenden Stadt verstärkt sensibilisiert werden.

„Es ist die langjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit und der umfassende, stets aktuelle Informationsaustausch zu wohnungspolitischen Fragestellungen, die den Arbeitskreis auszeichnen“, beschreibt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß die langjährige Kooperation. „Gerade jetzt, wo der Wohnungsmarkt immens angespannt ist, kommt es auf das Miteinander der Akteure an, damit innovative und konstruktive Lösungen bei der Bereitstellung von neuem Wohnraum gefunden werden.“

Prof. Elke Pahl-Weber, die den Arbeitskreis moderiert, attestiert Münster eine Vorreiterrolle: „Münster war 2006 bundesweit die erste Stadt, die sich gemeinsam mit den Akteuren am Wohnungsmarkt für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gut 'Wohnen' im Sinne einer zukunftsfähigen Wohnstandortentwicklung positioniert hat. Zwischenzeitlich haben sich bundesweit in den Städten weitere Bündnisse formiert, und auch auf der Bundes- und Landesebene wurden Bündnisse für bezahlbares Wohnen und Bauen geschlossen.“