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Brauerei zum Kuchlbauer baut Hundertwasser-Kuchlbauer-Turm

Die niederbayerische Stadt Abensberg ist bald um eine Attraktion reicher: Auf dem Besucherparkplatz der Brauerei zum Kuchlbauer wird ein Turm nach den Plänen des 2000 verstorbenen österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser erbaut. Bauherr ist die Weissbierbrauerei Kuchlbauer mit ihrem Geschäftsführer Leonhard Salleck, der zugleich Inhaber der über 700 Jahre alten Brauerei ist. Mit dem Hundertwasser-Kuchlbauer-Turm ergänzt er seine "Bier-Kunst-Brauerei" um ein ganz besonderes Highlight. Volle Unterstützung erfährt der Brauer durch den Bürgermeister der niederbayerischen Stadt, die für Hopfen- und Spargelanbau steht und deren berühmtester Sohn der Geschichtsschreiber Johannes Aventinus war.

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Mit 35 m Höhe wird der Turm niedriger und auch schlanker als ursprünglich vorgesehen und verfügt über 1.400 Kubikmeter umbauten Raumes. Weiche und organische Linien, unebene Wände und Fußböden in Bruchkeramik und eine farbenfrohe, lebendige Gestaltung mit Baummietern machen die Hundertwasser-Charakteristik aus. Ein Lift befördert die Besucher auf die Aussichtsterrasse in 25 m Höhe, von der aus sich faszinierende Ausblicke bieten. Die "goldene Kugel" mit zehn Meter Durchmesser markiert den höchsten Punkt des Turmes. In diesem multifunktionalen Rundraum wird mit etwa 4.200 Exponaten die weltweit größte Sammlung von Weißbiergläsern einer Brauerei zu sehen ein. Voraussichtlich im April wird die Stadt den Aufstellungsbeschluss fassen und damit das Planverfahren einleiten.

Die Bauzeit wird mit etwa zwölf Monaten ab Genehmigung veranschlagt. Der Hundertwasser-Kuchlbauer-Turm bildet zukünftig den Höhepunkt von "Kuchlbauer's Bierwelt" - einer Erlebniswelt rund ums Thema Bier und Kunst. Auch sonst lohnt sich eine Reise in die niederbayerische Stadt: Die historische Altstadt ist sehenswert und in der näheren Umgebung finden sich interessante Ausflugsziele. Im Mai eröffnet im Herzogkasten das neue Heimatmuseum - gerade für Familien ein Museum "der anderen Art".


Bild: Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (l.) und der Bräu Leonhard Salleck