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Bonn: Großmann legt Grundstein für Neubau des Internationalen Kongresszentrums

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbauminister, Achim Großmann, hat heute gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann den Grundstein für den Neubau des Internationalen Kongresszentrums gelegt.

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"Die heutige Grundsteinlegung für den Kongressneubau ist ein deutliches Zeichen für den erfolgreichen Profilwechsel der Bundesstadt Bonn zu einem Dienstleistungszentrum internationaler Einrichtungen. Dies gilt insbesondere für die Stadt als Sitz von UN-Organisationen. Bonn ist mit inzwischen 13 verschiedenen Organisationen die 'UN-Stadt' Deutschlands", sagte Großmann.

Zu dieser Entwicklung habe der Bund vielfältige Unterstützung geleistet. Auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Stadt Bonn, dem Bund und dem Land im Jahr 2002 hat die Bundesstadt die Trägerschaft für das Kongresszentrum übernommen. Der Bund hat die erforderlichen Bestandbauten und die Grundstücke zum Ausbau kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat er Mittel aus dem Ausgleichsvertrag in Höhe von 45 Mio. Euro bereit gestellt. Auch das Land Nordrhein-Westfalen hat einen wesentlichen Beitrag mit einem Investitionskostenzuschuss von rund 35 Mio. Euro geleistet. "Damit wird die angemessene und zukunftsfähige Weiternutzung des ehemaligen Plenarbereiches als internationales Kongresszentrum wirtschaftlich möglich", sagte Großmann. Der Strukturwandel Bonns sei nicht zuletzt durch die Unterstützung des Bundes ermöglicht worden: Der Bund gewährte der Region Bonn in den vergangenen 15 Jahren Fördermittel für Ausgleichsmaßnahmen in Höhe von 1,43 Mrd. Euro. Er hat zudem rund 1 Mrd. in den Immobilienbestand der in Bonn ansässigen Ministerien und der anderen Bundesbehörden investiert.

Das Internationale Kongresszentrum im ehemaligen Plenarbereich ist zudem eines der größten aktuellen Projekte für Public Private Partnership (PPP) im Bereich des Hochbaus in der Bundesrepublik. Nach einem 2004 durchgeführten PPP-Verfahren konnte mit SMI/Hyundai ein Partner als Investor gefunden werden, der bereit war, das Projekt auf der Grundlage des Siegerentwurfes des seinerzeit ausgelobten internationalen Architektenwettbewerbs zu realisieren.