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Neuer Erlass

BID Reeperbahn+ II für weitere fünf Jahre eingerichtet

Das vor sieben Jahren erstmals eingerichtete BID Reeperbahn+ II kann seine Arbeit auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen. Grundlage dafür ist eine Rechtsverordnung, die der Senat gestern erlassen hat. Damit wird zum zweiten Mal ein Business Improvement District (BID) für den Kernbereich von St. Pauli insbesondere mit den Straßen Reeperbahn, Spielbudenplatz, Große Freiheit, Hans-Albers-Platz und Herbertstraße eingerichtet.

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In den sieben Jahren seit der Entstehung des ersten BIDs Reeperbahn+ hat sich im Quartier einiges bewegt. In der ersten BID-Laufzeit von 2014 bis 2019 wurde mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort ein ganzheitliches Marketingkonzept für den Kernbereich von St. Pauli erarbeitet und mit dem Einsatz von zwei Quartiersmanagern u. a. für die Betreiberinnen und Betreiber, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Bewohnerinnen und Bewohner ein kompetentes Management zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Reinigungsleistungen sowie Marketingmaßnahmen in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen im In- und Ausland rundeten das Konzept ab. Mit den dann besonders schwerwiegenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die am Standort ansässigen Branchen und der lange Zeit unabsehbaren Folgen ruhte zunächst die Fortführung der BID-Aktivitäten.

Mit zeitlichem Abstand und neu gefasstem Mut soll das private Engagement nun fortgesetzt und in den nächsten fünf Jahren mit gezielten Maßnahmen die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des diversen Viertels mit seinem einzigartigen Flair gesichert werden. Hierzu werden sowohl die bereits etablierten zusätzlichen Reinigungs- und Servicemaßnahmen sowie Instandsetzungs- und Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum als auch Marketingaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit fortgesetzt. Auch den Einsatz eines professionellen Quartiersmanagements finanziert das BID weiterhin mit dem Ziel, die bestehenden Netzwerke zwischen den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren weiter zu fördern und zu pflegen und dadurch den vielfältigen Branchenmix für Hamburgerinnen und Hamburger sowie für Besucherinnen und Besucher zu erhalten. Insgesamt wenden die Grundeigentümerinnen und -eigentümer in der neuen Laufzeit rund 2,25 Millionen Euro dafür auf.

„Seit Jahren setzen sich die Eigentümerinnen und Eigentümer des BID Reeperbahn+ II mit hohem Engagement für eine positive Entwicklung des Stadtteils ein und tragen dazu bei, dass das Gebiet als ein vielfältiger Treffpunkt, aber auch als Lebensort aufrechterhalten wird. Ich freue mich, dass auch in schweren Zeiten für Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Kulturbetriebe die bisherige BID-Arbeit in den nächsten fünf Jahren fortgesetzt wird. Wir alle hoffen, dass sich das bekannte Viertel mit Hilfe der vorgesehenen Maßnahmen bald wieder ohne Einschränkungen für alle präsentieren kann“, so Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.