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Betrugsverdacht gegen EX-Nasdaq-Chef Bernard Madoff

Bernard Madoff, ehemals Chef der Technologiebörse Nasdaq wurde am Donnerstag, den 11. Dezember 2008, aufgrund eines Betrugsverdachtes festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Investoren um 50 Milliarden US-Dollar betrogen zu haben. Zurzeit befindet sich Madoff nach Zahlung einer 10-Millionen-Dollar-Kaution wieder in Freiheit.

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Bernard Madoff ist der Vorsitzende der 1960 von ihm gegründeten Bernard Madoff Investment Securities LLC. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berief sich am 12. Dezember auf Behördenangaben und berichtete, Madoff habe Verluste aus seiner Vermögensberatung verschwiegen und angebliche Renditen aus den Investitionen neuer Anleger bezahlt. Seinen Söhnen habe Madoff — so zitiert die FAZ die Anklageschrift — gestanden, mehr als 50 Milliarden US-Dollar veruntreut zu haben. Unter Druck sei er geraten, so die FAZ weiter, als einer seiner Kunden insgesamt sieben Milliarden US-Dollar abziehen wollte, die Madoff nicht aufbringen konnte. Nach Angaben aus der Wirtschaftswoche soll Madoff bereits seit mehreren Jahren zahlungsunfähig gewesen sein und muss, falls er verurteilt wird, mit einer Strafe von bis zu 20 Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von bis zu fünf Millionen US-Dollar rechnen. Falls sich die Höhe der veruntreuen Gelder als richtig erweist, erleben die USA damit zurzeit den größten Fall von Finanzbetrug in ihrer Geschichte, schreibt die Wirtschaftswoche.