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Berliner Immobilienmarkt verzeichnet 2006 Rekordinvestitionsvolumen von 4,3 Milliarden Euro

Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis sind auf dem Berliner Immobilienmarkt im Jahr 2006 rund 4,3 Milliarden Euro investiert worden, damit haben sich die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr 2005 mehr als verdoppelt, sogar die Marke des bisherigen Spitzenjahres 2000 wurde um 85 Prozent übertroffen.

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Stärkste Käufergruppe sind nach Angaben von CB Richard Ellis ausländische Investoren mit einem Investitionsanteil von 76 Prozent. Sie engagierten sich 2006 auf dem Berliner Immobilienmarkt mit der Rekordsumme von 3,3 Milliarden Euro. Am stärksten vertreten waren britische und US-amerikanische Investoren mit jeweils über 800 Millionen Euro, Spanier gaben rund 300 Millionen Euro für Immobilien in Berlin aus, Dänen rund 190 Millionen Euro.

Besonders gefragt waren Bürogebäude und Immobilien, die eine gemischte Nutzung aus Büros und Einzelhandelsflächen vorsehen. In diese Nutzungsarten floss die Hälfte der gesamten Investitionssumme, rund 2,1 Milliarden Euro. In Shopping Center wurden rund 700 Millionen, in Berliner Hotels rund 400 Millionen Euro investiert.

Auf der Verkäuferseite traten besonders die offenen Fonds hervor, sie trennten sich von Immobilien im Wert von über 600 Millionen Euro, kauften im gleichen Zeitraum aber nur für rund 50 Millionen Euro in Berlin ein. Die öffentliche Hand trennte sich von Immobilien im Wert von rund 200 Millionen Euro.

Fabian Hüther, Chef des Berliner Investmentteams von CB Richard Ellis: „Das Vertrauen der internationalen Investoren in die Zukunft Berlins ist so stark wie nie zuvor, und der Markt gibt ihnen Recht. Die prominenteste Transaktion des letzten Jahres war sicherlich der Verkauf des Wertheim Areals am Leipziger Platz an die ORCO Gruppe. Einen rein spekulativen Grundstückskauf in dieser Größenordnung hat der Markt seit längerem nicht gesehen.

Auch für 2007 erwarten wir wieder ein hohes Transaktionsvolumen. Der Trend ist nach wie vor intakt: Die Mietnachfrage steigt, es kommen praktisch keine neuen Flächen auf den Markt, die Zins-/Rendite-Spanne ist weiterhin positiv, und Berlin ist immer noch günstig, verglichen mit anderen deutschen Städten - ganz zu schweigen von Frankreich, Spanien oder Großbritannien. Die Nachfrage wird auch dieses Jahr das Angebot übersteigen. Käufer sind daher zunehmend bereit, Risiken, wie beispielsweise Investitionen in Leerstand oder Revitalisierungsmaßnahmen, einzugehen.“