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Berlin startet Vermarktung von innerstädtischen, landeseigenen Grundstücken

Bereits im Dezember 2007 hatte der Senat den Verkauf landeseigener Grundstücke an Baugruppen zum Verkehrswert beschlossen. Inzwischen steht fest, in welcher Form diese Vergabeverfahren durchgeführt werden können. Als erste Tranche werden zunächst fünf Baugrundstücke in unterschiedlichen Lagen – sowohl innerstädtisch als auch am Innenstadtrand – ausgeschrieben:

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Das nun zusammengestellte Grundstücksportfolio umfasst folgende Objekte:

*** Kastanienallee 21 / Kirchstraße 69 (Pankow) - Generationsübergreifendes Wohnen mit ökologischem Schwerpunkt

*** Mühsamstraße 74 / Thearstraße 37 (Friedrichshain-Kreuzberg) -Innerstädtisches Wohnen und Arbeiten, innovativ und urban

*** Mosischstraße / Ecke Kiefholzstraße (Treptow-Köpenick) - innerstädtisches Wohnen und Arbeiten, innovativ und urban

*** Mendelstraße 27 (Pankow) - Familienbezogenes Wohnen am Innenstadtrand in Parknähe

In wenigen Wochen wird auch das Baugrundstück Borsigstraße 16 (Mitte) im Festpreisverfahren angeboten werden. Die stadtentwicklungspolitische Zielstellung ist innerstädtisches Wohnen und Arbeiten, innovative urbane Wohnformen.

Parallel zur 1. Ausschreibungs-Tranche wird die Bereitstellung eines Regelportfolios für Baugemeinschaften vorbereitet.

Während in der Vergangenheit in Berlin einzelne Baugruppen vorwiegend kleinteilige Projekte in Baulücken realisiert haben, sollen mittel- bis langfristig auch größere Quartiere durch Baugruppenprojekte entwickelt werden.

„Der Senat setzt auf innerstädtisches Wohnen und unterstützt deshalb den Wohnungsneubau in der Innenstadt. Eine besonders wichtige Zielgruppe für uns sind Baugemeinschaften, denn Baugruppen leisten einen Beitrag zur Stabilisierung innerstädtischer Quartiere. Sie sind erfahrungsgemäß „soziale Anker“. Sie verwirklichen ihren Lebensstil nicht nur in den eigenen vier Wänden, ihre Mitglieder engagieren sich auch überdurchschnittlich im Kiez und bringen Kaufkraft in die Quartiere. Das Stadtbild gewinnt durch zukunftsweisende Ideen zum verdichteten und umweltbewussten Wohnen. Damit leisten die Projekte der Baugemeinschaften oftmals wichtige Beiträge für Architektur und Baukultur. Häufig werden auch generationenübergreifende Wohnformen und bürgerschaftliches Engagement in solchen gemeinschaftlichen Wohnprojekten verwirklicht. Wir registrieren ein deutlich gestiegenes Interessen an dieser Form des innerstädtischen Wohnens. Deshalb freue ich mich heute ganz besonders, dass wir sowohl den Startschuss für die Baugruppen geben können als auch die Netzwerkagentur Generationenwohnen vorstellen.“, so Senatorin Junge-Reyer.