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Berlin: Logistikflächenumsatz steigt 2006 um 15 %

Der Umsatz am Berliner Markt für Logistikflächen ist 2006 um 15 % auf rd. 242.000 m² gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Property Service Group Berlin GmbH (PSG) in ihrem aktuellen "Logistik Report Berlin 2007". Nicht zuletzt der Baubeginn für den Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird den Markt nach Einschätzung des Unternehmens weiter beleben. So sei für 2007 mit einem Umsatzvolumen von rd. 280.000 m² zu rechnen.

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Mangel an Neubauflächen
Eine Besonderheit Berlins liegt am geringen Anteil moderner Logistikflächen am Gesamtmarkt. Nur rd. 30 % der Flächen wurden in den letzten 10 Jahren gebaut. Das Gros der Flächen sind hingegen nicht mehr benötigte Werksgebäude, die "nur mit massiven Preisabschlägen" zu vermieten seien. Moderne Flächen können meist bereits in der Projektierungsphase langfristig vermietet werden.

Bei großflächigen Vermietungen über 10.000 m² erzielen alte Logistikflächen Nettokaltmieten zwischen 2,60 - 3,50 Euro/m², während Neubauten für 3,75 - 4,60 Euro/m² vermietet werden. Bei kleineren Vermietungen bis 1.000 m² ist die Differenz noch größer: Alte Objekte erzielen Mieten zwischen 3,50 und 4,50 Euro/m², moderne Gebäude hingegen zwischen 5,60 Euro/m² und 7 Euro/m².

BBI bringt Gewinner und Verlierer hervor
Künftig werde es verstärkt Ansiedlungen rund um den Großflughafen BBI geben, heißt es in dem Report. Durch den Ausbau der Stadtautobahn A 100/113 werde der Berliner Süden entlang der Autobahntrasse weiter an Bedeutung gewinnen. Die PSG rechnet mit zahlreichen Umzügen innerhalb Berlins.

Künftige Gewinner sind somit die Bezirke Treptow, Neukölln und Tempelhof. Auch Lagen, die an die A 100/113 angebunden sind, haben gute Perspektiven, also Charlottenburg, Teile Spandaus sowie Reinickendorf. Verlierer könnten nach Einschätzung der PSG Marzahn, Hohenschönhausen sowie Teile Spandaus und Tegel sein.