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Berlin: Investoren sollen Klosterviertel revitalisieren

Im Herbst 2007 will der Senat den Bebauungsplan 1-14B für den Bereich Molkenplatz in Berlin-Mitte öffentlich auslegen. Dort soll das historische Klosterviertel neu entstehen. Platz dafür will der Senat durch den Rückbau von Grunerstraße und Mühlendamm schaffen, der durch den Verkauf von rd. 25.000 m² Bauland an Privatinvestoren finanziert werden soll. Geschäftshäuser schirmen Wohnblöcke vom Lärm ab.

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Die Festsetzung des Plans ist für das 2. Quartal 2008 geplant. Von 2011 bis 2013 soll der Straßenzug umgebaut werden, während der Neubau des Klosterviertels bis 2015 erfolgen soll. Der Masterplan sieht vor, dass private Investoren eine mischgenutzte Straßenrandbebauung mit rd. 33.500 m² errichten. Diese dient zugleich als Lärmschutz für rd. 350 Wohnungen mit 40.000 m², die im Inneren des Klosterviertels entstehen sollen.

Die damit verbundene Verkehrsplanung stößt allerdings auf harsche Kritik seitens des Allgemeinen Automobil-Clubs (ADAC), der IHK und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). ADAC und IHK befürchten, die wichtigste Ost-West-Verbindung könne durch den Rückbau der Straßen beeinträchtigt werden, während sich der Bund um Fußgänger und Radfahrer sorgt.