Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Berlin Hyp steigert Ergebnis vor Steuern 2010 um dreizehn Prozent

Die Berlin Hyp steigerte ihr Ergebnis vor Steuern 2010 um dreizehn Prozent auf 88,5 Millionen Euro und blickt damit auf das erfolgreichste Jahr im Fünf-Jahresvergleich zurück. Das geht aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht des Unternehmens hervor. Das Unternehmen plant für die Zukunft die Festigung und den Ausbau seiner Position als Immobilienfinanzierer in Deutschland, möchte dabei aber seine konservative Risikopolitik beibehalten.

.

Ausschlaggebend für die Entwicklung 2010 waren laut Berlin Hyp ein gestiegener Zins- und Provisionsüberschuss, verminderter Vorsorgebedarf im Kreditgeschäft und eine sehr erfolgreiche Ausweitung des Immobilienfinanzierungsneugeschäfts. Zudem habe die Bank ein sehr erfreuliches viertes Quartal 2010 durchlaufen. Insgesamt stieg der Zinsüberschuss von 214,0 Millionen Euro auf 215,1 Millionen Euro. Vorrangig sei diese Entwicklung auf den Zuwachs des zinstragenden Immobiliengeschäfts zurückzuführen. Den Provisionsüberschuss konnte die Bank von 7,8 Millionen Euro auf 16,6 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Dieser Anstieg resultiere aus der starken Ausweitung des Kreditneugeschäfts, heißt es.

Der Verwaltungsaufwand in Höhe von 74,3 Millionen Euro ist im Vergleich zum Vorjahr leicht vermindert (76,6 Millionen Euro). Berlin Hyp sieht das als Ergebnis einer unverminderten Kostendisziplin. Der Personalaufwand sei auf 38,9 Millionen Euro (41,2 Millionen Euro) gesunken, die anderen Verwaltungsaufwendungen und die Abschreibungen seien mit 30,3 Millionen Euro beziehungsweise 5,1 Millionen Euro stabil geblieben. Das sonstige betriebliche Ergebnis stieg – vorrangig aufgrund von Umstellungseffekten im Zusammenhang mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) – auf 1,9 Millionen Euro (minus 3,9 Millionen Euro). Infolgedessen verbesserte sich die Cost-Income-Ratio auf 31,8 Prozent (35,1 Prozent). Auch vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung und der Wiederbelebung des Immobilienmarktes sank der Risikovorsorgeaufwand für das Kreditgeschäft um 29,8% auf 46,7 Millionen Euro. Das Wertpapierergebnis betrug minus 24,6 Millionen Euro (3,7 Millionen Euro) und resultiert aus temporären Niederstwertabschreibungen auf Wertpapiere der Liquiditätsreserve und dem Abgang von Wertpapieren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Berlin Hyp im Rahmen einer Verfahrensumstellung erstmals Erträge aus der Zuschreibung von in den Anlagebestand umgewidmeten Wertpapieren vereinnahmt. In Vorperioden verbuchte Abschreibungen konnten zurückgenommen beziehungsweise teilweise aufgeholt werden. Zum Jahresende erzielte die Bank ein Ergebnis von insgesamt 4,0 Millionen Euro (0,0 Millionen Euro). Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von minus 3,3 Millionen Euro (0,0 Millionen Euro) umfasst ausschließlich Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes für 2010. Die Erstanwendungseffekte resultieren zum überwiegenden Teil aus der Neubewertung bestehender Pensionsverpflichtungen. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge stieg um 12,1 Prozent auf 88,0 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern um 13,0 Prozent auf 88,5 Millionen Euro. Damit erzielte die Bank das beste Resultat der letzten fünf Jahre.