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Berlin Hyp kämpft mit sinkendem Gewinn

Der Umbau der Berlin Hyp hinterlässt Spuren: Das Institut will künftig in Eigenregie als Immobilienfinanzier der Sparkassengruppe auftreten, rechnet aber im laufenden Jahr nur noch mit einem Vorsteuergewinn, der deutlich unterhalb der 2012er Marke von 120 Millionen Euro liegen soll. Grund ist, dass durch die Neuordnung des Portfolios viel Kapazität gebunden wird, zudem belastet das Umfeld niedriger Zinsen. Die Berlin Hyp soll künftig unabhängiger von der Muttergesellschaft Landesbank Berlin (LBB) werden. Das Regionalgeschäft mit den Immobilien übernimmt – in Absprache mit den jeweiligen Kreditnehmern – die Berliner Sparkasse.

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Schon 2013 war das Vorsteuergebnis der Berlin Hyp gesunken, jedoch nur leicht von 128 auf 120 Millionen Euro. Dafür hatte es im letzten Quartal noch einmal einen kräftigen Anstieg bei den Krediten gegeben. Insgesamt wuchs das Kreditvolumen 2013 – inklusive Prolongationen – um 55 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Damit musste aber auch die Risikovorsorge aufgestockt werden. Per Saldo wuchs die Risikovorsorge um 20,4 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten noch 52,6 Millionen Euro aufgelöst werden können und das Ergebnis positiv beeinflusst.

Das Niedrigzinsumfeld ließ den Zinsüberschuss um 6% auf 202,3 Millionen Euro schrumpfen. Das stark gestiegene Neugeschäft steuerte jedoch einen um 78% auf 20,1 Millionen Euro erhöhten Provisionsüberschuss bei, so dass die Bank operativ etwa auf Vorjahresniveau abschneiden konnte. Die hohe Risikovorsorge führte jedoch auf Ebene des Betriebsergebnisses zu einem Rückgang von rund 40% auf 119 Millionen Euro. Fürs laufende Jahr rechnet das Institut mit einer stabilen Entwicklung beim Neugeschäft.