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Berlin hat Raum zum Wachsen!

Das Land Berlin hat eine detaillierte Studie zur Flächenerhebung des Berliner Büroimmobilienmarkts durchgeführt und damit erstmals eine allgemeingültige Ist-Situation des Büromarkts dokumentiert. Die Stadt verfügt über mehr als 22 Mio. m² Bürofläche, von denen bis zu 40 Prozent nach 1990 entstanden sind. Die Ergebnisse der Studie wurden anlässlich der Mipim am 12. März 2008 in Cannes vorgestellt.

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Dank der Flächenerhebung „Büroimmobilienmarkt Berlin“ wird der Berliner Büromarkt vergleichbar mit den Immobilienmärkten deutscher Großstädte wie Hamburg, München oder Frankfurt/Main. So wird die Markttransparenz für Investoren und beratende Unternehmen erhöht.

Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung Berlin, begrüßt diese erstmalige Flächenerhebung: „Damit ist belegt, dass es in Berlin Raum für neue Ideen und Kreativität in Hülle und Fülle gibt. Berlin ist die Stadt mit dem größten Entwicklungspotenzial. Stadtplanerisch werden wir uns in den nächsten Jahren auf die Wachstumsräume Heidestraße, Tempelhof und Spreeraum konzentrieren. Hier werden neue Adressen für die Kreativwirtschaft und innovative Technologien etabliert. Daneben macht die Studie einmal mehr deutlich, dass Berlin ideale Voraussetzungen für weiteres innovatives Wachstum bietet. Das Immobilienpotenzial, auch an vielen Topadressen in zentraler Berliner Lage, ist noch lange nicht ausgeschöpft.“

Für René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, ist die Studie ein für Investoren hilfreiches Instrumentarium zur Unterstützung von Standort- und Objektentscheidungen in Berlin. „Die Studie beweist, dass Berlin genügend Raum für kreative Köpfe und innovative Unternehmen hat. Allein die Kreativwirtschaft ist innerhalb von fünf Jahren um 30 Prozent gewachsen und mit 244 Call Centern gehört die Hauptstadtregion zu den führenden Standorten in Europa. Gerade erst hat Berlin den dritten Platz beim European Cities & Regions of the Future Award 2008/2009 belegt und ist auf der MIPIM als Stadt mit besten Zukunftsaussichten ausgezeichnet worden.“

Mit einem Blick auf die aktuelle Studie verweist Gurka auf das virtuelle 3D-Stadtmodell von Berlin Partner als richtungsweisende Innovation im Immobilienmarketing: „Dreidimensional und realitätsnah werden hier verfügbare Flächen sowie ihre Lage und Umgebung wiedergegeben, so dass sich Investoren quasi von zu Hause aus ein umfassendes Bild von ihrem künftigen Unternehmensstandort machen können.“

Andreas Schulten, Vorstandsmitglied der BulwienGesa AG, fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen: „Insgesamt gibt es in Berlin Büroflächen im Umfang von 22.588.750 m² mit einer Leerstandsquote von 8,8 Prozent. Den größten Teil der über 4.800 erfassten Objekte nehmen Gebäude der Größenklasse zwischen 2.000 und 5.000 m² ein. 40 Prozent des aktuellen Bestands wurden nach 1990 errichtet. Darüber hinaus besteht mehr als ein Drittel der vorhandenen Flächen aus Altbauten vor dem Zweiten Weltkrieg. In Berlin wird demnach ein hoher Grad an alter Bausubstanz genutzt. Die Marktentwicklung zeigt, dass die Zahl der Neubaufertigstellung in den nächsten Jahren wieder leicht ansteigen wird. Auch der Flächenumsatz wird bis 2011 bei mehr als 500.000 m² jährlich liegen. Das Niveau der Spitzenmiete bleibt mit 20,50 Euro weiterhin unter dem Durchschnitt anderer deutscher Metropolen.“