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Berlin: Flächenumsatz auf dem Logistikmarkt über Vorjahreswert

Der Berliner Logistikmarkt startete gut in das Jahr 2011. Mit einem Flächenumsatz von 127.000 m² im ersten Quartal steigerte die Hauptstadt ihren Vorjahreswert um 13 Prozent. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

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„Damit hat Berlin seine Position als zweitwichtigster Logistikstandort nach Hamburg gefestigt“, so Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services von BNP Paribas Real Estate. Entscheidend dazu beigetragen haben Vermietungen über 10.000 m² im Umland, unter anderem der Vertragsabschluss des Online-Händlers Zalando mit knapp 68.000 m² in Brieselang sowie die Anmietung des Einzelhändlers Edeka mit rund 12.400 m² in Ludwigsfelde. Bei der Branchenverteilung liegt daher jetzt mit etwa 75 Prozent der Handel vorn, gefolgt von den Industrieunternehmen mit gut 15 Prozent und den Logistikdienstleistern (knapp 10 %). Das Flächenangebot hat sich wegen der gestiegenen Nachfrage weiter reduziert. Insbesondere Lagen wie die Innenstadt (in der Nähe der Stadtautobahn) sowie das westliche und südliche Umland sind begehrt, was dort zu einer Verknappung des Angebots führt. Unternehmen müssen daher immer häufiger auf weniger attraktive Lagen ausweichen.

Spitzenmiete unverändert, weiterhin gute Nachfrage
Nachdem die Spitzenmiete Ende vergangenen Jahres leicht auf 4,70 Euro pro Quadratmeter anstieg, blieb sie im ersten Quartal 2011 stabil. Für Neubau- und Erstbezugsflächen werden in der Regel Preise über 4,50 Euro pro Quadratmeter erzielt. Im Vergleich zu anderen Logistikstandorten fallen die Mieten in Berlin aber nach wie vor moderat aus. Deutlich mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes lag in der Mietpreisklasse bis 3 Euro pro Quadratmeter, wobei auch hier die Großanmietungen naturgemäß das Ergebnis beeinflusst haben. Bei gut 21 Prozent des Umsatzes wurden Mieten zwischen 3 und 4 Euro pro Quadratmeter erzielt. Auf die höchste Mietpreisklasse (über 4 Euro/m²) entfielen etwa 17 Prozent der Verträge. „Es kann davon ausgegangen werden, dass aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Erholung die gute Nachfrage nach Logistikflächen in Berlin anhalten wird, sodass ein weiterhin positiver Flächenumsatz zu erwarten ist“, prognostiziert Hans-Jürgen Hoffmann. „Demgegenüber steht jedoch eine Verknappung des Flächenangebots in den begehrten Lagen. Auch die Fertigstellung erster spekulativ errichteter Projektentwicklungen am neuen Flughafen BBI wird nur wenig zur Entspannung beitragen. Daher sind weitere Mietpreiserhöhungen nicht auszuschließen.“