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Berlin: Amerika Haus wird verkauft

Heute startet der Liegenschaftsfonds Berlin die Ausschreibung zum Verkauf des Amerika Hauses, dem ehemaligen Kultur- und Informationszentrum des United States Information Service in der Hardenbergstraße 22-24 (Berlin-Charlottenberg).

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Das denkmalgeschützte, gut 3.100 m² große Gebäude direkt am Bahnhof „Zoologischer Garten“ wurde 1956/57 nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut und verfügt u. a. über zahlreiche Büroräume, einen Kinosaal mit Bühne sowie eine Bibliothek. Denn die Geschichte der Amerika Häuser in Deutschland begann in Lesesälen, die die amerikanische Regierung als eine Maßnahme des Marshall Plans einrichtete.

Seit Eröffnung des Berliner Amerika Hauses an der Hardenbergstraße im Jahr 1957 stand die kulturpolitische Intention im Vordergrund, die durch die natio­nalsozialistische Propaganda geprägten Vorurteile gegenüber den USA abzu­bauen. Über Jahre konnten die West-Berliner im Amerika Haus Lesungen, Konzerte und Ausstellungen besuchen, an Fortbildungen teilnehmen oder sich über Wege in die USA informieren. Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre stand das Haus mit dem Ster­nenbanner im Zentrum der Studentenproteste. Polizei, Kontrollen und Barrikaden prägten sein Bild zur damaligen Zeit.