Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Bergisches Plateau: Wohnen auf der Grünen Insel

Die Vermarktung der Flächen des ehemaligen Rangierbahnhofs in Wichlinghausen hat begonnen. Nach dem entsprechenden Ratsbeschluss, der für den Herbst 2007 erwartet wird, können die Erschließungsmaßnahmen für das 133.000 m² große Areal starten. Bei der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eigentümer, Entwickler und Erschließungsträger der Fläche, sind alle Vorbereitungen für ein neues Wuppertaler Wohnquartier getroffen worden.

.

„Bergisches Plateau“ ist der neue Name für das Areal, auf dem nichts mehr an die Vergangenheit als Rangierbahnhof erinnern wird. Holger Coers, bei aurelis Projektleiter für Wichlinghausen: „Der Name wurde unter anderem deshalb gewählt, weil wir hier eine Geländesituation vorfinden, die für Wuppertal äußerst ungewöhnlich ist. Auf einer Strecke von 950 Metern gibt es maximal einen Meter Gefälle.“ Wie eine große Terrassenstufe mit einer maximalen Breite von etwa 150 Metern fügt sich das Gelände in die bergige Stadtlandschaft Wuppertals. Durch die Nähe zum Berliner Platz ist das neue Quartier gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Nach endgültiger Fertigstellung wird sich das Bergische Plateau wie eine grüne Insel präsentieren. Mehr als ein Viertel der Fläche wird begrünt. Der unverstellte Blick ins Tal und die ruhige Lage tun ihr Übriges für die ganz besondere Wohnqualität im neuen Quartier. Holger Coers: „Rund 250 Wohneinheiten werden dort entstehen, vorwiegend Einfamilienhäuser. Im Zusammenhang mit der großen Grünfläche an der Südspitze werden die Stadt und aurelis einen Bolzplatz und einen Abenteuerspielplatz anlegen.“ Süd- und Nordhälfte des Geländes werden ausschließlich durch Fuß- und Radwege verbunden, so dass störender Durchgangsverkehr vermieden wird. Dort, wo ehemals die Bahntrasse lag, wird sich der Radweg durch das gesamte Gelände ziehen. Er wird ein erstes Teilstück der reaktivierten ehemaligen „Nordbahntrasse“ - die Initiative „Wuppertalbewegung“ ist Motor dieses Projekts, in dessen Verlauf ein fast 20 km langer Radweg auf der historischen Bahnstrecke angelegt wird.

Anfang nächsten Jahres wird aurelis mit den notwendigen Kanal- und Straßenbauarbeiten beginnen. Das Gelände soll, beginnend im Süden, zügig erschlossen werden. Das Vorhaben ist aktuell das größte zusammenhängende Bauprojekt in Wuppertal. Holger Coers: „Wir gehen davon aus, dass das Bergische Plateau spätestens in sechs bis sieben Jahren vollständig bebaut sein wird.“