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Berater setzen auf geschlossene Fonds und Superfonds

Während drei von vier Finanzberatern sich nahezu umfassend informiert fühlen, zeigen die meisten Anleger nur mittleres Interesse an der Einführung der Abgeltungssteuer. Nur jeder Sechste Vermittler zögert noch, zwei Drittel raten bereits aktiv zur Umschichtung in steuerlich begünstigte Anlagen. Geschlossene Fonds und Super- bzw. Dachfonds werden von den meisten Finanzberatern empfohlen.

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Die Mehrheit der freien Finanzberater schätzt ihren Kenntnisstand bezüglich der Abgeltungssteuer als nahezu umfassend ein. Das ergab eine gemeinsame Umfrage von "Das Investment" und "MPC Capital" unter 271 Vertriebspartnern des Hamburger Wealth und Assetmanagers. Mit 38,49 Prozent sind die meisten Kunden an dem Thema Abgeltungssteuer nur mittelmäßig interessiert. Nur jeder Dritte zeigt großes oder sehr großes Interesse.

Maßnahmen
Um das Interesse zu wecken und ihre Kunden über die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer aufzuklären, führen rund 90 Prozent der Berater Kundengespräche. Darüber hinaus prüfen 39,1 Prozent der Befragten die Depots ihrer Kunden auf Optimierungsbedarf bezüglich der Abgeltungssteuer. Weitere 32,1 Prozent der Berater informieren mit Broschüren, 31 Prozent mit spezifischen Anschreiben über das Thema. Rund ein Fünftel der Vertriebspartner setzen auf Kundenveranstaltungen. Steuerrechner kommen nur bei 16,2 Prozent der Berater zum Einsatz.

16,2 Prozent der Vertriebspartner warten bezüglich der Abgeltungssteuer noch ab, die Hälfte davon will gar nicht aktiv werden. Ein Drittel der Befragten berät auf Anfrage. 23,2 Prozent der Vertriebspartner bieten auf Anfrage Depot-Checks an, 46,1 Prozent bieten diese aktiv an. 64,2 Prozent der Befragten empfehlen aktiv die Umschichtung in steuerlich günstige Anlageprodukte.

Am häufigsten empfohlen werden geschlossene Fonds (80,1 Prozent) gefolgt von Super- bzw. Dachfonds (74,9 Prozent) vor Versicherungslösungen (47,6 Prozent) und offenen Investmentfonds (33,9 Prozent). 8,5 Prozent der Vertriebspartner gaben sonstige Kapitalanlagen an, häufig Immobilien.

Vorteil Superfonds
Der mit 72 Prozent am häufigsten genannte Vorteil von Superfonds wie den MPC Absolute Return Superfonds gegenüber klassischen Investmentfonds und selbst verwalteten Depots ist die steuerfreie Umschichtung während der Laufzeit, auch nach 2009. Am zweithäufigsten wurde das aktive Fondsmanagement über die Fondslaufzeit ausgewählt (68,3 Prozent), vor dem breiten Anlagespektrum und der dadurch besseren Risikostreuung (64,9 Prozent). Ebenfalls ein wichtiger Vorteil ist der Einsatz innovativer Kapitalmarktinstrumente zur Absicherung (52,4 Prozent). Nur 22,5 Prozent der Befragten sahen in der geringen Korrelation zu den Aktienmärkten einen Vorteil von Superfonds. 14 Prozent sahen keinen der genannten Punkte als Vorteil.

Superfonds haben bisher aber nur 23,2 Prozent der Vertriebspartner tatsächlich verkauft, 36,2 Prozent planen dies noch. Die mittlere erwartete Umsatzsteigerung in diesem Segment liegt bei 28 Prozent im Jahr 2008.

Ausblick
Bei den geplanten Maßnahmen stehen Kundenveranstaltungen (30 Prozent) nach den Kundengesprächen (48,3 Prozent) ganz oben auf der Wunschliste der Finanzberater, noch vor Anschreiben (28 Prozent) und Informationsbroschüren (27,3 Prozent). Die komplexeren Maßnahmen wie Depot-Checks oder Steuerrechner werden seltener geplant (jeweils 19 Prozent).