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BBI startet mit positivem Vorsteuerergebnis ins neue Geschäftsjahr

Im Berichtsjahr 2010 Hat die BBI Immobilien AG Umsatzerträge in Höhe von von 13,3 Mio. Euro erzielt. Das geht aus dem Zwischenbericht des Unternehmens hervor, der heute veröffentlicht wurde. Demnach erreichten die Mieterträge neues Rekordniveau. Diese positive Entwicklung konnte im ersten Quartal 2011 nun fortgesetzt werden. Mit der Entkonsolidierung des Getränkebereichs im Juli 2010 entfiel für die BBI Immobilien AG die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und damit der Rechnungslegungspflicht nach IFRS. Der aktuelle Zwischenabschluss der Gesellschaft wurde daher nach HGB erstellt, wodurch die Vergleichbarkeit mit den entsprechenden Vorjahreswerten nur eingeschränkt möglich ist. Eine wesentliche Abweichung im Rahmen der Bilanzierung nach HGB von den nach Maßgabe des IFRS erstellten Konzernzahlen ist dabei die Bewertung der Immobilien zu fortgeführten Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen im Gegensatz zu dem Fair-Value Ansatz nach IAS 40.

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Laut Zwischenbericht des Unternehmens erwirtschaftete die Gesellschaft in der Summe Umsatzerlöse aus der Vermietung von Gewerbeimmobilien in Höhe von 3,3 Mio. Euro. Im Zuge dieser Vermietungsaktivitäten beliefen sich die dem Materialaufwand zugeordneten Objektaufwendungen auf 372 T Euro. Daneben summierten sich die Personalaufwendungen (Pensionsaufwendungen für ehemalige Mitarbeiter) auf 31 T Euro – mit der 2010 durchgeführten Konzernentflechtung und der Entkonsolidierung des Getränkesegments reduzierte sich der Personalstand der Gesellschaft entsprechend. Ferner betrugen die planmäßigen Abschreibungen der Immobilien 1,1 Mio. Euro. Die Zinsaufwendungen betrugen im ersten Quartal 2010 1,3 Mio. Euro.

Damit erwirtschaftete die Gesellschaft im Zeitraum zwischen Januar und März 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 409 T Euro. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Mehrheitsaktionärin VIB Vermögen AG und der damit verbundenen Organschaft unterliegt die BBI Immobilien AG nicht mehr der Steuerschuldnerschaft. Lediglich die vereinbarte Ausgleichszahlung an die außenstehenden Aktionäre muss versteuert werden, während die Steuerschuldnerschaft grundsätzlich an die Konzernmutter übergegangen ist. Im ersten Quartal 2011 entstand ein Ertragsteueraufwand in Höhe von 14 T Euro. Die BBI Immobilien AG erzielte daher in den Monaten Januar bis März 2011 einen Gewinn vor Ergebnisabführung von 395 T Euro. Dieser gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) ermittelte Gewinn der BBI Immobilien AG wird vollständig an die Mehrheitsaktionärin VIB Vermögen AG abgeführt.

Geschäftsentwicklung
Zum Immobilienportfolio zählten zum Stichtag 31. März 2011 gemäß dem Zwischenbericht der BBI Immobilien AG insgesamt 38 Objekte mit einer vermietbaren Gesamtfläche von 156.500 m². Mit einer Leerstandsquote von lediglich rund 0,62% ist der Immobilienbestand der Gesellschaft nahezu vollständig vermietet. Zudem gewährleistet eine lange Restlaufzeit der Mietverträge eine sehr hohe Planbarkeit für das operative Geschäft. So gehen rund 77% der Mieterträge mit einer Vertragslaufzeit von über zehn Jahren einher, während knapp 14% der Kontrakte mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren ausgestattet sind. Etwa 88% des Portfolios sind – gemessen an den Mieterträgen – dem Einzelhandel zuzurechnen, während rund 5% anderweitig gewerblich genutzt werden. Zudem stammen circa 3% der Mieterträge aus der Vermietung von Gaststätten. Sonstige bzw. wohnwirtschaftliche Nutzung tragen zu 3% bzw. 1% zu den Mieterträgen bei. In dem stärksten Teilsegment Einzelhandel (Fach- und SB-Märkte) handelt es sich bei den Mietern um bonitätsstarke, etablierte Einzelhandelsketten sowie filialisierende Einzelhändler.