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BayWa veräußert Immobilienpaket

Der Ankündigung von Ende 2011 sollen nun Taten folgen: Der Agrar- und Baustoffhändler BayWa plant den Verkauf von 90 Immobilien sowie der Konzernzentrale in der Münchener Arabellastraße, deren Verkehrswert auf 150 Millionen Euro geschätzt wird. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte dies, ohne allerdings eine Summe zu nennen. Mit dem Verkauf der Baustoff- und Gartenmärkte, die dann wieder zurückgemietet werden sollen, will das Unternehmen außerdem rund 300 Mio. Euro einnehmen. Abgewickelt werden die Verkäufe durch die Investmentbank Macquarie, die bereits erste Verkaufsunterlagen herausgegeben haben soll.

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Mit den Erlösen wollen die Münchener das Obst- und Getreidegeschäft weiter ausbauen. Nach der Übernahme des neuseeländischen Obsthandelunternehmens Turner in 2011 strebt BayWa in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren die Weltspitze an. Bereits im letzten November hatte BayWa 56 Bau- und Gartenmärkte für 28 Mio. Euro an die Semer Beteiligungsgesellschaft mbH veräußert, zu der die Baumarktkette Hellweg gehört [BayWa verkauft 56 Bau- und Gartenmärkte an Hellweg].

Gabriel hält die erwarteten Verkaufserlöse für die Hauptverwaltung und die 90 Märkte für durchaus realistisch und ergänzte, bei einem Bilanzwert der Zentrale von 27 Millionen Euro könne BayWa mit dem Verkauf einen satten Extragewinn erzielen. Den Gesamtwert der Konzernimmobilien taxiert er auf 1,3 Milliarden Euro, die Aktie, die momentan bei 31 Euro liegt, auf 38 Euro. Im vergangenen Jahr erzielte BayWa 150 Millionen Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen.