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Bayer MaterialScience beantragt neue Großanlage in Dormagen

Bayer MaterialScience treibt die Vorbereitungen zum Ausbau der Produktion im Chempark Dormagen voran [Bayer investiert 5 Millionen Euro in Laborgeb√§ude]. Im April wurden bei der Bezirksregierung K√∂ln die Genehmigungsantr√§ge f√ľr eine neue Hightech-Anlage zur Herstellung der Chemikalie TDI eingereicht. In einer Informationswoche ab Montag, 16. Mai, wird Bayer MaterialScience Politik, Medien und Nachbarschaft √ľber den aktuellen Stand informieren. Die geplante Investition bel√§uft sich auf rund 150 Millionen Euro. Mit der Entscheidung der Beh√∂rde wird Ende dieses oder Anfang n√§chsten Jahres gerechnet.

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Die neue Anlage soll eine Kapazit√§t von 300.000 Tonnen im Jahr haben und die bestehenden Anlagen in Dormagen und Brunsb√ľttel ersetzen. TDI (Toluol-Diisocyanat) ist ein wichtiges Vorprodukt f√ľr Polyurethan-Weichschaum, der sich in vielen Dingen des t√§glichen Lebens findet.

"Diese Investition ist ein Bekenntnis zum Industriestandort Nordrhein-Westfalen. Sie soll Dormagen als globales TDI-Technologiezentrum st√§rken und die Wettbewerbsf√§higkeit des Chemparks Dormagen sowie die Arbeitspl√§tze im Betrieb und in der Region dauerhaft sichern", erkl√§rt Dr. Tony Van Osselaer, im Executive Committee von Bayer MaterialScience zust√§ndig f√ľr Produktion und Technologie.

Der Abgabe des Genehmigungsantrags ist bereits eine Umweltvertr√§glichkeitsuntersuchung des Projekts vorangegangen. Deren Rahmen wurde im April 2010 festgelegt. Mit der Ausf√ľhrung der Untersuchung beauftragte Bayer MaterialScience dann den T√úV-S√ľd. Das T√úV-Gutachten zur Umweltvertr√§glichkeit ist Teil des Genehmigungsantrags und wird von der Beh√∂rde mit gepr√ľft. Die Untersuchung habe keine nachteiligen Auswirkungen von Zusatzbelastungen aus der geplanten Anlage f√ľr angrenzende Wohngebiete und Freifl√§chen oder f√ľr im weiteren Umfeld befindliche Naherholungs- und Naturschutzgebiete ergeben, fasst Dieter Kuhne, Leiter der TDI-Produktion in Dormagen, die Ergebnisse zusammen. Das neue TDI-Verfahren sei ein Meilenstein hinsichtlich Energieeffizienz, Umweltvertr√§glichkeit und Produktivit√§t und erf√ľlle h√∂chste Sicherheitsstandards.