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Bausparen: Schlüssel zu Wohneigentum und Alterssicherung

Die meisten Menschen in Deutschland würden gern in den eigenen vier Wänden leben – nicht zuletzt deshalb, weil sie Sicherheit fürs Rentenalter bieten. 61 Prozent betrachten die eigene Immobilie sogar als die beste Altersvorsorge, wie aktuelle Marktforschungsdaten von TNS Infratest zeigen. Für zwei von drei Deutschen ist dabei das Bausparen der erste Schritt, um später Wohneigentum erwerben zu können, zitieren die Landesbausparkassen (LBS) aus der Umfrage. „Die unverändert wichtige Schlüsselfunktion des Bausparvertrages für Wohneigentum und Altersvorsorge schlägt sich auch in unserem Neugeschäft nieder. Es war im abgelaufenen Jahr das zweitbeste in der Geschichte der LBS-Gruppe“, sagte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm anlässlich der Veröffentlichung des LBS-Jahresberichts in Berlin.

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Mit 35,3 Milliarden Euro haben die elf Landesbausparkassen ihr Neugeschäftsergebnis 2006 gegenüber dem bereits guten Vorjahr um 1 Prozent gesteigert. Lediglich das Ausnahmejahr 2003 hatte noch etwas besser abgeschlossen. „Die um fast 10 Prozent gestiegene durchschnittliche Bausparsumme zeigt das vitale Interesse der Bevölkerung an sicheren Anlageformen, die gezielt zum Erwerb der eigenen Immobilie führen“, so Hamm. Auch die um 4 Prozent gestiegenen Finanzierungsleistungen seien ein Beleg für die konkreten Bau- bzw. Kaufabsichten der LBS-Kunden. Der Bausparvertrag als Grundton des Dreiklangs „Bausparen - Wohneigentum - Altersvorsorge“ sei so aktuell wie eh und je.

Erfreulicherweise sei der Wunsch nach Wohneigentum gerade auch im Bewusstsein junger Menschen verankert. So habe fast die Hälfte der Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 29 Jahren die erklärte Absicht, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu bauen oder zu kaufen. Entsprechend hoch ist auch der Anteil der LBS-Neuabschlüsse, der auf junge Kunden entfällt. „Annähernd ein Drittel aller LBS-Neuverträge des Jahres 2006 wurde mit Bausparern bis zu 30 Jahren abgeschlossen“, so Hamm. Mit Blick auf das laufende Jahr rechnet der Verbandsdirektor insgesamt erneut mit einem Neugeschäft in ähnlicher Größenordnung wie 2006.