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Bauindustrie zur Erbschaftsteuerreform: Unternehmen mit Immobilienbesitz nicht benachteiligen

„Der Gesetzentwurf zur Erbschaftsteuerreform benachteiligt Bauunternehmen mit größerem vermieteten Immobilienbesitz ohne jegliche sachliche Rechtfertigung“. Dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bau-industrie, RA Michael Knipper (Bild l.), vor den ersten Beratungen des Gesetzentwurfes im Deutschen Bundestag heute in Berlin. Die für Betriebsvermögen vorgesehene sog. Verschonungsrege-lung, die einen Abschlag von 85 % vorsehe, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, greife bei Betrieben, deren Vermögen zu mehr als 50 % aus Verwaltungsvermögen bestehe – und hierzu zählen vermietete Immobilien - nicht. „Damit wird bei ansonsten gleicher Tätigkeit zwischen begünstigten und nicht begünstigten Betrieben unterschieden. Dies ist eine nicht hin-nehmbare Zweiklassengesellschaft“, kommentierte Knipper die geplante Neuregelung. Es sei keineswegs akzeptabel, wenn eine Gruppe von Unternehmen zu Verlierern der Reform werde, indem unveränderte Steuersätze bei deutlich erhöhten Bemes-sungsgrundlagen Anwendung fänden. Hier müsse dringend nachgebessert werden, so dass auch Verwaltungsvermögen von der Begünstigung erfasst werde.

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