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Baugewerbe: Weiter verhalten optimistisch

Auch im Juli wird die Geschäftslage überwiegend befriedigend und saisonüblich eingeschätzt. Im Wohnungsbau gibt es deutlich bessere Meldungen als im Vormonat. Hingegen sind die Nennungen zum öffentlichen Hochbau wie bereits im Vormonat überwiegend „Unbefriedigend“. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben.

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Im Vormonatsvergleich ist die Nachfrage nach Bauleistungen in allen Sparten überwiegend unverändert. Zu bemerken ist, dass es in den alten Bundesländern wie bereits in den Vormonaten mehr Meldungen über steigende Nachfrage als über rückläufige gibt. Ein positiver Trend ist am deutlichsten im Wohnungsbau abzulesen.

Die Bautätigkeit war zu den Vormonaten stetig . In den alten Bundesländern gab es nur zum öffentlichen Hochbau vereinzelte Meldungen über rückläufige Bautätigkeit. Nochmals erhöht hat sich zum Vormonat hingegen der Anteil der Nennungen über eine gestiegene Bautätigkeit im Wohnungsbau. Behinderungen der Bautätigkeit gehen nach wie vor in erster Linie von Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber aus. Aus dem Westen gibt es auch Meldungen über Facharbeitermangel. Die Beschäftigung ist wie im Vormonat unverändert. Anders als im Vormonat gab es keine Anzeichen mehr für Steigerungen, auch nicht für saisonbedingte.

Die Auftragsbestände werden nach wie vor zwischen zu klein und ausreichend eingeschätzt. Dabei schneiden in den alten Bundesländern der Wohnungs- und Gewerbebau deutlich besser ab als der Straßen- und Tiefbau. Für den Wohnungsbau wird auch im Osten der Auftragsbestand mit „Ausreichend“ charakterisiert.

Für den Hochbau ergeben sich im Westen wie auch im Osten durchschnittliche Reichweiten von 2,4 Monaten. Die Werte haben sich damit leicht verbessert. Im Straßenbau reicht das Auftragspolster der westdeutschen Betriebe für 1,9 Monate, das der ostdeutschen Unternehmen für 1,5 Monate. Diese Werte sind zum Vormonat konstant. Im sonstigen Tiefbau gibt es in den alten Bundesländern eine Verbesserung von 2,2 auf 2,4 Monate. Im Osten fällt der Wert hingegen von 1,8 auf 1,5 Monate.

Die Baupreise zeigen sich bundesweit wie in den Vormonaten einheitlich unverändert.

Die Geräteauslastung liegt im Westen für den Hochbau bei 68% und im Tiefbau bei 65%. Vor einem Jahr wurde sie nur mit 58% bzw. 57% angegeben. Im Osten wurden im Tiefbau wie im Vorjahr 55% erreicht, im Hochbau 60% gegenüber 50% im Vorjahr. Insbesondere im Hochbau liegen die Werte bundeseinheitlich damit deutlich oberhalb der Vorjahreswerte.

Die kurzfristigen Erwartungen für die nächsten drei Monate wird, was die Geschäfts-und Preisentwicklung anlangt, bundesweit überwiegend als unverändert eingeschätzt. Während es im Westen zur Auftragsentwicklung eine eher zunehmende Erwartungshaltung gibt, ist sie im Osten sehr verhalten.

Die weiterhin leicht positiven Erwartungen lassen die Unternehmer noch nicht über die Erweiterung ihrer Betriebskapazität nachdenken. Nach wie vor bestimmen rsatzbeschaffungen das Bild bei der Investitionstätigkeit. Dies auch vor dem Hintergrund, dass trotz der gewachsenen Geräteauslastung nach wie vor bei den bestehenden Kapazitäten noch deutlich Luft ist und die Nachhaltigkeit der Nachfrage unsicher erscheint.