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Bau- und Architektenrecht

Strenge Anforderungen an Fristsetzung

Fordert der Auftraggeber zweimal zur Mangelbeseitigung auf, ohne gleichzeitig auch ausdrücklich eine Frist zu setzen, so scheidet ein Anspruch auf Erstattung der Mangelbeseitigungskosten grundsätzlich aus. Dies entschied das Oberlandesgericht Celle, nachdem der Auftraggeber dem Auftragnehmer gekündigt hatte und die Arbeiten durch ein Drittunternehmen ausführen ließ. Der Senat begründet seine Auffassung damit, dass die Frist zur Mangelbeseitigung nicht gesetzt worden sei.

Kommentar
Die vom OLG vertretene Auffassung ist ziemlich streng. Auf die Formalien der Mangelanzeige sollte also penibel geachtet werden. Diese sind: 1. Beschreibung des Mangelsymptoms, d.h. Beschreibung des Mangels nach dem äußeren Erscheinungsbild, 2. Forde...

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