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Bau- und Architektenrecht: Sittenwidrige Preise im Baugewerbe

Eine Vereinbarung zwischen Bauvertragsparteien, nach der dem Bauunternehmer für solche Positionen, die über die im Leistungsverzeichnis geschätzten Mengen hinausgehen, ein Einheitspreis gezahlt wird, der den üblichen Preis um mehr als das Achthundertfache übersteigt, kann wegen des Verstoßes gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden gemäß § 138 BGB sittenwidrig und damit nichtig sein. Voraussetzung ist ein sittlich verwerfliches Gewinnstreben des Bauunternehmers, für das bei einem krassen Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung eine Vermutung besteht, so der BGH in seinem Urteil vom 18. Dezember 2008.
Im entschiedenen Fall hatte ein Bauunternehmer vom Bund als Auftraggeber eine Mehrvergütung

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