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Bahnhof Barmbek: Finanzierung gesichert

Die umfangreichen Umbauarbeiten am und rund um den Bahnhof Barmbek können noch in diesem Jahr beginnen. Entwurf und Kosten wurden jetzt von der Behörde auf Plausibilität geprüft. Auf Basis dieser Planungen liegen die Kosten heute bei 24,5 Mio. Euro und werden gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und Regionalisierungsgesetz finanziert. In den nächsten Schritten müssen Senat und Bürgerschaft beteiligt werden. Ab Herbst 2008 könnten die Aufträge für den 1. Bauabschnitt an der Südseite des Bahnhofs (Wiesendamm) vergeben werden. Bei einem anschließenden Baubeginn würde bis 2011 am Bahnhof und dem Bahnhofsumfeld gearbeitet werden.

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Stadtentwicklungssenator Axel Gedaschko: Der Knoten ist endlich geplatzt. Wenn die nächste Bürgerschaft den Planungen und Kosten zustimmt, kann noch in diesem Jahr begonnen werden. Für die Menschen im Quartier ist der Umbau ein ganz wichtiger Schritt. Nicht nur der Bahnhof, sondern das gesamte Umfeld wird endlich aufgewertet. Diese Entwicklung wird den ganzen Stadtteil positiv beeinflussen.

Kernpunkt der Maßnahmen ist der Ersatz der alten Busumsteigeanlage (ZOB) durch einen Neubau mit transparenter Überdachung zu beiden Seiten des Bahndammes. Dafür sind umfangreiche verkehrstechnische und straßenbautechnische Arbeiten erforderlich, die vom Bezirk Nord geplant und durchgeführt werden.

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnanlagen, damit die Verknüpfung von Schienenverkehr und Busbetrieb optimiert wird. Die städtebaulich trennende Wirkung der Bahnanlage soll durch eine beidseitige Aufweitung der westlichen Zugangsbereiche und einen zweiten Durchstich im Osten (Wiesendamm/Pestalozzistraße) aufgehoben werden.

Im Jahre 2004 wurde ein öffentlicher Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Umfeldes des Schnellbahnknotens durchgeführt. Unter Federführung der BSU waren die 2 Hochbahn, die Deutsche Bahn AG und das Bezirksamt Hamburg-Nord maßgeblich beteiligt.

Die Umsteigehaltestelle Barmbek wurde 1965 in Betrieb genommen. Sie stellt einen der größten Verkehrsknotenpunkte zwischen Schnellbahn- und Omnibus-System im Hamburger Nahverkehr dar. Die Busanlage und ihr Umfeld werden täglich von etwa 60.000 Bürgerinnen und Bürgern genutzt, davon rd. 40.000 Fahrgäste der Buslinien. Die Anlage wird von 9 Buslinien und 3 Nachtbuslinien bedient. Sie wird täglich von ca. 2.200 Bussen im Linienbetrieb angefahren und verlassen. Zusätzlich sind zur Abwicklung des Linienbetriebes ca. 200 Ein- und Aussetzfahrten erforderlich. Die ca. 2.400 Busfahrten belasten die Straßen und Knotenpunkte im Umfeld des Barmbeker Bahnhofs erheblich.

Die Maßnahmen im Einzelnen:
Maßnahmen der Hochbahn
- Neubau der Busanlage
- Aufweitung Schalterhalle West (Seite Wiesendamm)
- Umbau Zugang Schalterhalle Ost (Seite Wiesendamm)
- Neubau/ Sanierung Klinkerwand Südseite

Maßnahmen der DB
- Aufweitung Schalterhalle West (Krüsistraße), Erneuerung von 3 Gleisbrücken, Erneuerung Aufzug zum S-Bahnsteig
- Öffnung Schalterhalle Ost (Pestalozzistraße) mit Durchstich
- Neubau/ Sanierung Klinkerwand Nordseite

Maßnahmen Bezirk Nord
- Straßenbau, Busspuren, Haltebuchten etc.
- Verkehrslenkende Maßnahmen
- Maßnahmen zur Verbesserung des städtebaulichen Umfeldes