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Baden-Württemberg meldet Auftragsplus bei Bauhauptgewerbe

Der nominale Wert der Auftragseingänge des baden-württembergischen Bauhauptgewerbes verharrte nach Angaben des Statistischen Landesamtes mit einem leichten Plus von unter einem Prozent im Jahr 2010 auf dem Niveau des Jahres 2009. Damit habe sich die Auftragslage im Bauhauptgewerbe trotz Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme als stabil erwiesen, melden die Statistiker und können speziell für den Hochbau noch bessere Zahlen präsentieren.

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Die Auftragseingänge im Hochbau konnten, so das Statistische Landesamt, insgesamt nominal über fünf Prozent im Vergleich zu 2009 zulegen. Insbesondere im Wohnungsbau hätten die Betriebe des baden-württembergischen Bauhauptgewerbes mehr Aufträge akquirieren können und dies über alle vier Quartale hinweg. Der Wert der Auftragseingänge im Wohnungsbau habe im Jahr 2010 um circa fünfzehn Prozent gegenüber 2009 zugenommen, wobei sich das Wachstum im vierten Quartal etwas abgeschwächt habe. Mit einem Plus von gut sechs Prozent gegenüber 2009 habe sich auch der gewerbliche Hochbau im Jahr 2010 positiv entwickelt. Die öffentlichen Auftraggeber hätten hingegen 2010 fast dreizehn Prozent weniger Aufträge im Hochbau an die hiesigen Betriebe des Bauhauptgewerbes vergeben, wobei sich diese abnehmende Entwicklung erst im 2. Halbjahr vollzogen hat. Im ersten Halbjahr 2010 vergab die öffentliche Hand noch rund zwölf Prozent mehr, im zweiten Halbjahr fast 32 Prozent weniger Aufträge als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.