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Australische Tochter Leighton macht Hochtief das Leben schwer

Das erste Quartal 2011 ist für Hochtief schlechter gestartet als erwartet. Die australische Tochter Leighton mußte im vergangenen Monat ihre eigenen Prognosen stark zurücknehmen, so dass auch Hochtief seine Erwartungen zurückschrauben mußte. Der Einbruch bei Hochtief Asia Pacific war auf einen zu erwartenden Verlust beim Straßenprojekt AirportLink in Brisbane und eine stark reduzierte Gewinnerwartung beim Bauprojekt Victoria Desalination Plant in der Nähe von Melbourne zurückzuführen.

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Die Divisionen Hochtief Americas, Hochtief Concessions und Hochtief Europe konnten diese Entwicklung trotz hervorragender Ergebnisse im ersten Quartal nicht ausgleichen. Die Konzernprognose für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 wird jedoch unverändert bestätigt.

Kennzahlen des ersten Quartals 2011
Der Auftragseingang lag mit 5,41 Mrd. Euro um +56,9 Prozent (währungsbereinigt +48 Prozent) über dem vergleichbaren Vorjahreswert (1-3/2010: 3,45 Mrd. Euro). Der Zuwachs resultierte aus der Division Hochtief Asia Pacific, die zahlreiche Großaufträge gewann. Die Leistung übertraf mit
5,10 Mrd. Euro das Vorjahresniveau um +7,3 Prozent (1-3/2010: 4,76 Mrd. Euro), währungsbereinigt betrug der Anstieg +1,9 Prozent. Dazu trugen insbesondere die Divisions Hochtief Asia Pacific und Hochtief Europe bei. In Deutschland konnte der Vorjahreswert durch die gute Entwicklung bei Hochtief Europe deutlich gesteigert werden, und zwar um +23,8 Prozent.

Der Auftragsbestand lag mit 45,61 Mrd. Euro um +24,9 Prozent (währungsbereinigt +20,1 Prozent) über dem Wert des Vorjahresquartals(1-3/2010: 36,52 Mrd. Euro). Er sichert Hochtief eine rechnerische Auftragsreichweite von mehr als zwei Jahren.

Das betriebliche Ergebnis/EBITA brach im ersten Quartal 2011 drastisch ein und blieb mit -404,3 Mio. Euro deutlich hinter dem Vergleichswert zurück (1-3/2010: +152,0 Mio. Euro). Ausschlaggebend waren die oben erwähnten erhebliche Ergebnisbeeinträchtigungen bei Leighton. Vor dem Hintergrund des weiterhin schleppenden Zahlungseingangs auf fällige Forderungen in der Golf-Region hat sich das Leighton-Management außerdem entschlossen, bei der Beteiligung Al Habtoor Leighton Group eine zusätzliche Vorsorge für bisher von Kunden nicht gezahlte Forderungen in Höhe von 88 Mio. Euro zu bilden und die Werthaltigkeit des Beteiligungsbuchwerts zum 30. Juni 2011 zu überprüfen.