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Aufwärtstrend bei Wiener Einzelhandelsimmobilien setzt sich fort

Nach zwei schwierigen Jahren mit geringer Flächenproduktion und tendenziell sinkenden Spitzenmieten, in denen der Wiener Markt für Einzelhandelsimmobilien unter den Folgen der Wirtschaftskrise litt, konnte 2010 eine deutlich bessere Entwicklung verzeichnet werden: Die Mieten haben sich weitgehend stabilisiert, es kamen wieder deutlich mehr neue bzw. generalsanierte Flächen auf den Markt – und konnten auch gut vermietet werden – und bei den laufenden Entwicklungsprojekten läuft die Vorvermietung durchwegs höchst zufriedenstellend. Dies geht aus dem EHL Geschäftsflächenbericht 2011 hervor.

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„Damit ist die Trendwende zumindest eingeleitet“, erklärt Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien. Der aktuelle Marktbericht des führenden österreichischen Immobiliendienstleiters weist für 2010 einen Flächenzuwachs in Wien von 85.000 m² aus, teils durch Neubauprojekte (z.B. Riverside in Liesing) und Erweiterung bestehender Objekte (z. B. Donauzentrum), teils durch umfassende Revitalisierungen (z. B. Gerngroß). Diese Flächen konnten praktisch vollständig und zu sehr guten Konditionen vermietet werden.

„Dafür ist in erster Linie das steigende Qualitätsbewusstsein von Immobilienentwicklern und Mietern verantwortlich“, so Ehlmaier. „Die internationalen Handelsketten expandieren zwar noch nicht, aber sie investieren verstärkt in Standortoptimierung und wechseln aus veralteten Objekten in moderne Gebäude bzw. von durchschnittlichen in sehr gute Lagen.“ In den weniger gut frequentierten Lagen oder veralteten Objekten sind daher im Gegensatz zur positiven Entwicklung im Qualitätsbereich weiterhin leicht sinkende Mietpreise sowie leicht steigende Leerstände zu verzeichnen.