Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Aufschwung kommt bei Gewerbeimmobilien langsam an

Der vielzitierte Aufschwung kommt bei Unternehmen, die Gewerbeimmobilien vermieten, langsam an. Jedoch kämpft noch immer mehr als jedes sechste Unternehmen (18 Prozent) in diesem Segment mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag von ImmobilienScout24. Dabei wurden im Dezember 2010 über 800 Unternehmen befragt, die Gewerbeimmobilien vermieten.

.

Laut Studie hatte mehr als jedes dritte (34 Prozent) Unternehmen, das Gewerbeimmobilien in Deutschland vermietet, rückblickend stark oder sehr stark unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Besonders in der Bankenmetropole Frankfurt: Dort bekundet beinahe jedes zweite (47 Prozent) in der Gewerbeimmobilienvermietung tätige Unternehmen starke oder sehr starke Einschnitte während der Krise.

Frankfurt und Düsseldorf stark betroffen, Süddeutschland glänzt
Der vielzitierte "Aufschwung XL" kommt bei diesen Unternehmen jetzt langsam an. Am besten wird die wirtschaftliche Lage aktuell von Unternehmen in den süddeutschen Metropolen eingeschätzt. In München (12 Prozent) und Stuttgart (10 Prozent) wirken die Folgen des vergangenen Abschwungs nur noch bei rund jedem zehnten Unternehmen spürbar nach. Bundesweit ächzt jedoch noch immer mehr als jeder sechste professionelle Gewerbeimmobilienvermieter (18 Prozent) unter den Auswirkungen der Baisse. Besonders häufig sind Unternehmen in Frankfurt (22 Prozent), Düsseldorf und Hamburg (je 19 Prozent) betroffen. Mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) in der Mainmetropole registriert sinkende Mietpreise.

Für die Studie "Aktuelle Trends im Gewerbeimmobilienmarkt" befragte das Marktforschungsinstitut Mindline Energy im Dezember über 800 Unternehmen, die Gewerbeimmobilien vermieten. Zu den befragten Unternehmen zählen Banken, Finanzdienstleister, Hausverwaltungen, Immobiliengesellschaften sowie Maklerunternehmen. Die Studie wurde im Auftrag von ImmobilienScout24 durchgeführt.