Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Architektenkammer bringt Baukunstarchiv NRW voran

Die Einrichtung eines Baukunstarchivs NRW ist am Wochenende einen großen Schritt vorangekommen: Die Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen beschloss auf ihrer Jahrestagung in Münster, das Projekt mit jährlich 25.000 Euro mitzutragen. „Die Sicherung der Nachlässe unserer einflussreichen Architektinnen und Architekten ist eine herausragende baukulturelle Aufgabe, die dringend umgesetzt werden muss“, unterstrich der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, in seiner Begründung des Beschlusses, den die 201 Delegierten des „Architektenparlaments“ mit großer Mehrheit fassten.

.

Das Baukunstarchiv NRW ist ein gemeinsames Vorhaben der Architektenkammer NRW, der Stiftung Deutscher Architekten und der Ingenieurkammer-Bau NRW. Das nordrhein-westfälische Bauministerium hat zugesagt, die bauliche Einrichtung des Archivs einmalig finanziell zu unterstützen.

In Verhandlungen mit verschiedenen weiteren Partnern konnte u. a. erreicht werden, dass die Stadt Dortmund das ehemalige Museum am Ostwall als Räumlichkeit für das Baukunstarchiv NRW herrichten und dem Betreiber miet- und abgabenfrei zur Verfügung stellen will. Der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW hat sich verpflichtet, das Betriebskostenrisiko vollständig zu tragen.
Vor dem Hintergrund dieser positiven Verhandlungsergebnisse und mit Blick auf die große baukulturelle Bedeutung des Projektes beschloss die Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW, gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Architekten, der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Förderverein eine Betriebsgesellschaft gründen zu wollen. Zudem übernimmt die Architektenkammer NRW einen jährlichen Betriebskostenzuschuss bis zu 25.000 Euro. „Die Dokumentation, Erforschung und Fortschreibung der Baugeschichte Nordrhein-Westfalens ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, betonte Kammerpräsident Ernst Uhing. „Ich bin froh, dass inzwischen viele Partner sich mit großem Engagement in das Baukunstarchiv NRW einbringen wollen.“