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Arcandor rechnet mit 800 Mio Euro für Kaufhaus-Immobilien-Anteil

Der Handels- und Reisekonzern Arcandor rechnet beim Verkauf der verbliebenen Anteile an seinen Warenhaus-Immobilien mit einem Erlös von rund 800 Millionen Euro.

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Das bestätigte Vorstandschef Thomas Middelhoff (Bild l.) der "Welt am Sonntag". Bei einem Komplettverkauf der Immobilien vor einem Jahr wäre nicht so eine hohe Summe erzielt worden, betonte Middelhoff. "Die zeitliche Staffelung bei gleichzeitiger Verbesserung des operativen Geschäfts hat sich bezahlt gemacht."

Investoren zahlten für Immobilien mit einem leistungsfähigen Mieter, wie Karstadt es jetzt sei, eben mehr als für schwache Mieter, sagte Middelhoff. Der Verkauf des restlichen Anteils soll dem Arcandor-Chef zufolge bis Ende November abgeschlossen sein. "Auch bei den Immobilien verhandeln wir jetzt exklusiv mit einem Konsortium." Branchenkreisen zufolge befinden sich unter den Interessenten die DB Rreef und Pirelli.

Die Immobilien gehören einem Fonds von Goldman Sachs, an dem Arcandor noch 49 Prozent hält. Im März 2006 hatte der Konzern seine Waren- und Sporthäuser an den Fonds verkauft und dadurch bereits 3,7 Milliarden Euro eingenommen.

Wie Middelhoff zudem sagte, könnte nach dem Verkauf des Versandhandels-Finanzinvestors Neckermann an einen US-Finanzinvestor der Minderheitsanteil des Konzerns an Neckermann unter 49 Prozent liegen. "Das könnte sein."