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Anleger aus Ländern des „Gulf Cooperation Council“ investieren 2006 weltweit 13 Mrd. US-Dollar

Investoren aus den Ländern des Gulf Cooperation Council (GCC) legten 2006 weltweit 13 Milliarden US-Dollar in Immobilien an. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs von 14 %. 7 Mrd. US-Dollar, damit über die Hälfte des Kapitals aus den GCC Ländern wurde in den USA investiert, gefolgt von Großbritannien (4 Mrd. US-Dollar) und Südafrika (1 Mrd. US-Dollar). In Kontinentaleuropa waren es vor allem Deutschland (mit ebenfalls 1 Mrd. US-Dollar) sowie Frankreich und Schweden mit jeweils 600 Millionen US-Dollar.

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Den Investitionen in den USA und Großbritannien standen Verkaufs-Aktivitäten durch Investoren aus GCC Ländern von 2 Mrd. US-Dollar gegenüber, ein deutliches Wachstum von + 50 % im Einjahresvergleich.

“Investoren aus GCC Ländern sind weniger auf der Jagd nach Trophy-Immobilien und haben bedeutende Käufe in sich entwickelnden Märkten getätigt, beispielsweise durch den Erwerb der gesamten ‚Waterfront development’ in Kapstadt oder Europas größtes Shoppingcenter in Istanbul. Neben‚ Opportunities’ in sich entwickelnden Märkten sind Anleger aus Ländern des GCC auch auf der Suche nach Engagements mit Wertzuwachspotenzial“, so Tony Horrell, CEO der International Capital Group von Jones Lang LaSalle.

Die nachhaltig hohen Energiepreis-Niveaus sorgen auch weiterhin für eine positive wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern des GCC. Für 2007 wird die Höhe der Überschüsse, die diese Länder hauptsächlich mit Erdöl und Erdgas erzielen, auf nahezu 260 Mrd. US-Dollar geschätzt. „Gegenwärtig werden 5 % dieser Überschüsse auf den globalen Immobilienmärkten investiert“, so Padraig Brown, Global Strategy and Research Director Jones Lang LaSalle. Und weiter: „Etwa 25 % der globalen Ausgaben für Projektentwicklungen werden in den GCC Ländern getätigt, hauptsächlich durch lokale Investoren. Auch die Kapitalflüsse von Investoren aus dieser Region in indirekte Immobilien-Vehikel sind erheblich.“