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AIG: Abnahme des ungeprüften Nettoinventarwertes

Der ungeprüfte Nettoinventarwert der AIG International Real Estate GmbH & Co. KGaA (der „Gesellschaft“) und ihrer konsolidierten Tochtergesellschaften (zusammen der „Konzern“) belief sich zum 31. Januar 2008 auf 43,50 Euro je Aktie. Dies entspricht einer Abnahme um 0,34 Euro bzw. 0,8 % gegenüber dem vorläufigen, zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen ungeprüften Nettoinventarwert von 43,84 Euro.

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Anfang 2008 wiesen die asiatischen Investitionen des Konzerns weiterhin positive Ergebnisse auf, die durch die Stärke des japanischen Yen gegenüber dem Euro begünstigt wurden. Die Bewertung der Direktinvestition des Konzerns in Marina Boulevard in Singapur wurde dank eines Anstiegs der prognostizierten Cashflows aus dem Projekt und der Erwartung, dass diese Cashflows früher als vorgesehen eingehen werden, um 361.000 Euro nach oben korrigiert. (Der Konzern erhielt im Februar eine Ausschüttung in Höhe von TUSD 798 aus Marina Boulevard.) Die anderen asiatischen Investitionen des Konzerns wiesen aufgrund einer Kombination von Währungsauswirkungen und Betriebsergebnissen ebenfalls einen Anstieg auf.

Die höheren Bewertungen in Asien und die geringere Bewertung des Tasman-Portfolios mit Büroimmobilien in den Niederlanden wogen sich gegenseitig auf. Die Bewertung von Tasman sank um 3,9 Mio. Euro, was gänzlich auf die niedrigere Bewertung der vom Projektunternehmen gehaltenen Swaps und Caps für die Zinssätze zurückzuführen ist. Wie bereits in früheren Flyern zum Nettoinventarwert angesprochen, wurden diese Derivate zur Absicherung gegen das Zinssatzrisiko des Projektunternehmens erworben, das mit der für den Erwerb des Immobilienportfolios eingesetzten Schuldenfinanzierung verbunden ist. Der Wert dieser Finanzinstrumente ist volatil, aber die meisten Bewertungsänderungen werden im Laufe der Zeit bereinigt, da die Änderung der Bewertung in einer gegensätzlichen Beziehung zu dem Zinsbetrag steht, den das Projektunternehmen letztendlich für seine Schuldenfinanzierung bezahlen muss.

Der Konzern hat im Januar eine neue Investition vorgenommen und USD 2,9 Mio. (2,0 Mio. Euro) in den Erwerb von zwei Bürogebäuden im Emaar Business Towers-Komplex in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) investiert. Der Konzern und seine Co-Investoren planen, diese Investition etwa fünf Jahre lang zu halten, und rechnen damit, die Mieteinnahmen in diesem Zeitraum steigern zu können. Außerdem hat der Konzern seine verbleibende Kapitalzusage in Höhe von USD 3,5 Mio. (2,4 Mio. Euro) für das Projekt Park Towers mit gemischter Nutzung in Houston (Texas, USA) einbezahlt. Insgesamt hat der Konzern USD 4,0 Mio. (2,7 Mio. Euro) in Park Towers investiert.

Der Konzern hat aus dem industriellen Portfolio Baldwin Park in Baldwin Park (Kalifornien, USA) infolge einer Refinanzierung der Schulden für dieses Projekt eine Ausschüttung in Höhe von TUSD 960 (656.000 Euro) erhalten. Mit dieser Ausschüttung hat der Konzern das 1,4-Fache (bzw. in Euro ausgedrückt das 1,3-Fache) des investierten Kapitals erhalten, und er setzt den Wert der verbleibenden Investition auf USD 1,1 Mio. (772.000 Euro) an. Der vorläufige IRR für diese Investition betrug in USD ausgedrückt 33,9 % und in Euro ausgedrückt 28,1 %.

Gegenwärtig wird die jährliche Wirtschaftsprüfung des Konzerns vorgenommen, und die Bewertungen, die zur Erstellung des Nettoinventarwerts verwendet wurden, können infolge dieser Prüfung revidiert werden. Darüber hinaus wurden für bestimmte Fonds, über die der Konzern investiert, noch keine Bewertungen zum Jahresende veröffentlicht, und eine Aktualisierung dieser Bewertungen kann sich ebenfalls auf den Nettoinventarwert auswirken.