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Adler Real Estate verbessert Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr

Im ersten Quartal 2018 hat die Adler Real Estate AG die Nettomieteinnahmen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 6,9 Prozent gesteigert und die FFO I um 79,7 Prozent verbessert. Die Anstrengungen zur Verbesserung der finanziellen Kennzahlen, die im Wesentlichen - aber nicht ausschließlich - darauf konzentriert sind, höherverzinsliche Verbindlichkeiten abzulösen, haben dafür gesorgt, dass die durchschnittliche Verzinsung des Fremdkapitals (WACD) auf 2,38 Prozent gesunken ist - ein Wert, der bereits jetzt unterhalb des für 2018 prognostizierten Wertes von 2,4 Prozent liegt.

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Adler Real Estate AG
Accentro

Nettomieteinnahmen um 6,9 Prozent auf 44,9 Millionen Euro gesteigert
Am Ende des ersten Quartals besaß die Adler Real Estate AG ein Portfolio von 50.236 Mieteinheiten, 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor - wobei die Mieteinheiten der jüngst erworbenen Brack Capital Properties N.V. nicht enthalten sind, da sie erst im Verlauf des zweiten Quartals in der Berichterstattung berücksichtigt wird. Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter und Monat im Core Portfolio nahm im Jahresvergleich um 3,2 Prozent auf 5,23 Euro zu (like-for-like plus 3,7 Prozent). Der Vermietungsstand im Core Portfolio erreichte 91,7 Prozent und lag damit um 1,1 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Portfoliowachstum und eine durch die Internalisierung der Immobilienverwaltung verbesserte operative Leistungsfähigkeit trugen dazu bei, dass die Nettomieteinnahmen im ersten Quartal 2018 44,9 Millionen Euro erreichten und damit um 6,9 Prozent über dem angepassten Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals lagen (42,0 Millionen Euro). Die Anpassung erfolgte unter der Annahme, dass die Accentro Real Estate AG, von der sich Adler Ende 2017 getrennt hatte, bereits zu Jahresbeginn 2017 veräußert worden wäre.

Nach Abzug aller Aufwandspositionen, die sich aus den umlagefähigen und nicht umlagefähigen Betriebskosten sowie den Aufwendungen für die Instandhaltung zusammensetzen, ergab sich im ersten Quartal 2018 ein Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung in Höhe von 39,0 Millionen Euro, 33,1 Prozent mehr als im ersten Quartal 2017 (29,3 Millionen Euro nach angepasster Rechnung).

FFO I nimmt um 79,7 Prozent auf 14,2 Millionen Euro zu

Die FFO I erreichten im ersten Quartal 2018 14,2 Millionen Euro. Das waren 79,7 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal (7,9 Millionen Euro). Je Aktie beliefen sich die FFO I zum 31. März 2018 unverwässert auf 0,21 Euro (Vorjahr 0,13 Euro). Verwässert nahmen die FFO I je Aktie von 0,12 Euro am Ende des ersten Quartals im Vorjahr auf 0,18 Euro zum Berichtszeitpunkt zu.

EPRA NAV stabil bei 1.184,2 Millionen Euro
Der EPRA NAV belief sich am Ende des ersten Quartals 2018 auf 1.184,2 Millionen Euro, was einem Rückgang von 1,9 Prozent gegenüber der angepassten Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals entspricht (1.207,2 Millionen Euro). Der leichte Rückgang des NAV hängt mit den Aktienrückkäufen zusammen, die im ersten Quartal einen Umfang von 15,6 Millionen Euro erreichten. Sie sind mittlerweile beendet und insofern erfolgreich, als Aktien zu einem Wert zurückgekauft wurden, der deutlich unter dem aktuellen Kurs liegt. Außerdem sind einmalige Aufwendungen angefallen, die wesentlich aus Vorfälligkeitsentschädigungen bei der Refinanzierung der Schuldscheindarlehen resultieren. Je Aktie lag der unverwässerte EPRA NAV am Ende des ersten Quartals 2018 bei 17,77 Euro - im Vergleich zu 17,80 Euro Ende 2017. Auf verwässerter Basis lag der EPRA NAV je Aktie bei 16,61 Euro (Ende 2017 16,64 Euro).

WACD auf 2,38 Prozent verringert, besser als prognostiziert

Nachdem die umfangreiche Refinanzierung der Schuldscheindarlehen, für die Ende letzten Jahres Unternehmensanleihen in Höhe von 800 Millionen Euro platziert worden waren, im ersten Quartal 2018 abgeschlossen worden ist, nahm die durchschnittliche Verzinsung des Fremdkapitals (WACD) von 2,72 Prozent Ende 2017 auf 2,38 Prozent am Ende des ersten Quartals 2018 ab. Damit konnte sowohl die ursprüngliche als auch die revidierte Prognose unterschritten werden.

Der LTV, berechnet als Nettofinanzverbindlichkeiten zum gesamten Immobilienvermögen, lag am Ende des ersten Quartals 2018 bei 60,4 Prozent, nach 59,4 Prozent Ende 2017. Bereinigt um das Aktienrückkaufprogramm hätte der LTV am Ende des ersten Quartals 2018 59,3 Prozent erreicht.

Die Zunahme ist allerdings vorübergehender Natur, da der LTV nach Konsolidierung der Brack Capital Properties (BCP) im Jahresverlauf auf den Zielwert von 55 Prozent zurückgehen wird.

„Schon in 2017 hatten wir zahlreiche grundlegende Änderungen vorgenommen. So haben wir uns von 94 Prozent unserer Anteile an der Accentro Real Estate AG getrennt und mit BB+ bewertete 800 Millionen Euro Unternehmensanleihen zum Rückkauf unserer Schuldscheindarlehen platziert. Im ersten Quartal 2018 haben wir ein Übernahmeangebot für 70 Prozent der Anteile an der BCP gemacht und im zweiten Quartal erfolgreich abgeschlossen. Zudem haben wir unser Corporate Rating von BB- auf BB/positive Outlook verbessert. Und schließlich haben die Refinanzierungsmaßnahmen im April - die Platzierung von 800 Millionen Euro Unternehmensanleihen zur Refinanzierung des Brückenkredits, den wir im Zusammenhang mit der Akquisition der BCP aufgenommen hatten, und zum Rückkauf von 200 Millionen Euro unserer 4,75 Prozent 2015/2020 Anleihen - dazu beigetragen, das Interesse an der Entwicklung der Adler Real Estate AG und an den vor uns liegenden Chancen zu stärken,“ fasste Tomas de Vargas Machuca, Co-CEO der Adler Real Estate AG, das erste Quartal zusammen.

„Q1 2018 war ein Quartal, das die optimierte Unternehmensstruktur wiedergespiegelt hat. Dabei ist wichtig in Erinnerung zu behalten, dass die Auswirkungen der jüngsten Entscheidungen in vollem Umfang erst in den Folgequartalen sichtbar werden - wie etwa der kräftige FFO-Beitrag der Brack Capital Properties, der sich nach der Konsolidierung zeigen und uns einem Investment Grade Rating näherbringen wird,“ fügte Maximilian Rienecker, Co-CEO der Adler Real Estate AG, hinzu.