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Abwertungen in Russland und Türkei belasten Atrium-Ergebnis

Die an der Wiener Börse und der Euronext notierte Atrium European Real Estate Limited, ein Unternehmen mit dem Fokus auf Einzelhandelsimmobilien und Einkaufszentren in Zentral- und Osteuropa, musste für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Vorsteuerverlust von 37,0 Millionen Euro hinnehmen, nachdem 2013 noch ein Gewinn von 90,6 Millionen Euro verbucht worden war. Grund für den Gewinneinbruch waren Abwertungen von Immobilien und Grundstücken in der Türkei und Russland, die nur teilweise durch höhere Mieteinnahmen und Währungsgewinne aufgefangen werden konnten. Die Dividende soll dennoch steigen, und zwar um 12,5 Prozent von 24 Cent je Aktie auf 27 Cent je Aktie.

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Operativ konnte das Unternehmen zulegen: Die Brutto-Mieteinnahmen stiegen um 5,4 Prozent auf 214,5 Millionen Euro (Vorjahr: 203,5 Millionen), während die Netto-Mieteinnahmen um 6,9 Prozent auf 204,0 Millionen wuchsen (Vorjahr: 190,8 Millionen). Auf vergleichbarer Basis gerechnet blieben beide Werte etwa konstant, der Leerstand stieg nur geringfügig von 1,9 Prozent auf 2,6 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA, ohne Neubewertungen, Verkäufe und Wertberichtigungen) kletterte um 8,5 Prozent auf 174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 160,4 Millionen). Die Abwertungen schlugen mit 168,1 Millionen Euro zu Buche, wovon gut 103 Millionen auf Russland und rund 34 Millionen auf türkische Grundstücke entfallen.

Das Unternehmen machte nach eigenen Angaben gute Fortschritte bei seiner Strategie, Vermögenswerte in den stärksten regionalen Volkswirtschaften in CEE zu erwerben und die Gewichtung der Gruppe in Richtung der Märkte von Polen und der Tschechischen Republik auszuweiten. Vorstandschef Josip Kardun gab sich daher zuversichtlich: „Trotz der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheit in Europa und der andauernden herausfordernden Marktverhältnisse in Russland, bin ich der Meinung, dass wir für die Zukunft dank einer soliden Bilanz und einem besser werdenden Portfolio gut positioniert sind.“