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Aareal Bank startet mit Vollgas ins neue Geschäftsjahr

Die Aareal-Bank ist nicht nur mit einem guten Konzern-Betriebsergebnis ins neue Jahr gestartet, auch Staatshilfen konnten vorzeitig zurückgegeben werden. Mit einem Konzern-Betriebsergebnis von 47 Mio. Euro im ersten Quartal wurden das entsprechende Vorjahresergebnis von 30 Mio. Euro und auch das vierte Quartal 2010 mit 40 Mio. Euro übertroffen. Damit hat die Aareal Bank das beste Ergebnis seit Beginn der Finanzkrise im zweiten Quartal 2008 erreicht. Auch wurden Staatshilfen in Höhe von 2 Mrd. Euro mit einer Restlaufzeit bis zum 5. Juni 2013 im Einvernehmen mit dem SoFFin vorzeitig zurückgegeben. Darüber hinaus erfolgte am 28. April 2011 aus dem Emissionserlös der Kapitalerhöhung eine weitere Teilrückzahlung der Stillen Einlage des SoFFin in Höhe von 75 Mio. Euro.

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"Die Aareal Bank Gruppe hat im ersten Quartal erneut ihre operative Stärke unter Beweis gestellt", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolf Schumacher. "Unser Haus ist exzellent positioniert, um als einer der wenigen verbliebenen, international breit aufgestellten Anbieter in der Immobilienfinanzierung überproportional von dem sich weiter verbessernden Umfeld für die Immobilienwirtschaft zu profitieren und den eingeschlagenen Kurs des profitablen Wachstums fortzusetzen."

Vor diesem Hintergrund hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Aareal Bank am 14. April 2011 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage mit Bezugsrecht beschlossen. Die Emission, die inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, erbrachte einen Bruttoerlös von 269,6 Mio. Euro. Der Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung soll zur Unterstützung des künftigen Wachstums des Geschäftssegments Strukturierte Immobilienfinanzierungen entsprechend der aktuellen Kreditrisikostrategie der Bank verwendet werden. Zugleich nutzt die Bank die Kapitalerhöhung für eine weitere Stärkung der regulatorischen Kapitalbasis.

Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Betriebsergebnis erneut gesteigert
Das Betriebsergebnis des Segments Strukturierte Immobilienfinanzierungen lag mit 43 Mio. Euro nicht nur deutlich über dem Wert des Vorjahresquartals (24 Mio. Euro), sondern auch über dem Niveau des bereits guten Schlussquartals 2010 (31 Mio. Euro).

Der Zinsüberschuss betrug im ersten Quartal 125 Mio. Euro nach 106 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Grund für den Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal waren in erster Linie durchschnittlich höhere Margen im Kreditgeschäft.

Die Risikovorsorge lag im ersten Quartal 2011 bei 18 Mio. Euro und damit knapp über der Hälfte des Vorjahreswerts (Q1/2010: 32 Mio. Euro). Sie liegt damit unterhalb der anteiligen für das Geschäftsjahr prognostizierten Bandbreite von 110 Mio. Euro bis 140 Mio. Euro, aber innerhalb der erwarteten Schwankungsbreite eines Quartals.